Rezension: Play and Pretend

Rezension: Play and Pretend

*Rezensionsexemplar




Titel: Play & Pretend
Autor: Nena Tramountani
Preis: € 12, 00 (D) € 12, 90 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 464
Verlag: Penguin
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟


Klappentext


Auf der Bühne kann Briony alles sein, was sie im echten Leben nicht ist. Die Schauspiel-Studentin liebt es, in fremde Rollen zu schlüpfen, doch kaum jemand kennt den wahren Grund dafür. Nur ihr attraktiver Schauspielkollege Sebastian versucht hartnäckig herauszufinden, was sie im Rampenlicht vergessen will. Ausgerechnet mit ihm muss sie sich auf die Hauptrollen eines Theaterstücks vorbereiten. Der Gedanke, dass sie darin das Liebespaar spielen sollen, lässt Brionys Herz höher schlagen. Sie will sich nicht eingestehen, dass sie Sebastians Nähe genießt – denn gleichzeitig macht er ihr Angst. Besonders in den Momenten, wenn sich sein Blick plötzlich verdunkelt und Briony ahnt, dass sie nicht als Einzige ein Geheimnis verbirgt …

Meinung


Als ich das Buch von dem Bloggerportal freundlicherweise als Rezensionsexemplar zugesandt bekommen habe, habe ich definitiv nicht mit einer so emotionalen und tiefgreifenden Geschichte gerechnet. Nena Tramountani hat mit dem Abschluss der Soho-Love-Reihe absolut mein Herz im Sturm erobert und am Ende sehr glücklich aber doch etwas wehmütig zurückgelassen.

Was die Aufbereitung des Buches angeht, so ist diese, genau wie die ersten beiden Bände, super gut gelungen und ich persönlich finde es immer sehr schön, wenn bei den Klappenbroschur-Büchern, die Klappen mit extra Infos (wie hier die Playlist) oder Bildern verziert sind. Und auch der Titel passt unheimlich gut zu dem Inhalt des Buchs.

Neben der wundervollen bereits bekannten WG aus Soho, hat mich der dritte Band besonders aufgrund der Schauspieler-Thematik angesprochen, weshalb das Buch dadurch umso interessanter für mich wurde. Meines Wissens gibt es nämlich nicht unheimlich viele Bücher, wo es um den Beruf oder das Studium des Schauspielers geht. Aber glücklicherweise gab es Briony und Sebastian, welche mich in die Welt des Schauspielerstudiums eingeführt haben. Nena Tramountani hat die Erfahrungen von Briony und Sebastian so authentisch zu Papier gebracht, sodass ich als Leserin das Gefühl hatte, selbst an der RADA zu studieren. Allerdings hat die Autorin ebenfalls mit den Problemen von Briony und Sebastian bewiesen, dass sie sehr emotional schreiben kann und das Leben einer Person nicht immer so ist, wie es für andere Menschen vielleicht wirken mag.

Briony ist für mich zu einem Lieblingscharakter der ganzen Reihe geworden, da sie teilweise sehr nachvollziehbar handelte und dachte, wie ich es mir bei mir vorstellen könnte, jedenfalls was ihre Schüchternheit anging. Sie ging außerdem, im Laufe der Geschichte, immer besser mit ihrem Problem und sich selbst um, was zudem, sehr realistisch von der Autorin  behandelt wurde, denn keine Probleme lösen sich im Nichts auf. Auch Sebastian ist mir mit seiner sehr charmanten und herzlichen Art unheimlich ans Herz gewachsen, aber auch mit seinen Ecken und Kanten konnte er mich von sich überzeugen. 

Abschließend kann ich euch die Soho-Love-Reihe absolut ans Herz legen (ganz besonders Band 3), denn ihr bekommt mit den Büchern total schöne aber auch emotionale Geschichten, bei denen man sich definitiv das ein oder andere Mal die Tränen verdrücken muss, aber sich am Ende trotzdem glücklich und mit einem schönen Gefühl zurücklehnen kann.


Rezension: Sweet at heart

Rezension: Sweet at heart


*Rezensionsexemplar



Titel: Sweet at heart
Autor: Robyn Neeley
Preis: € 12, 99 (D) € 13, 40 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 320
Verlag: Kyss
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟


Klappentext

In der kleinen kalifornischen Stadt Honey Springs dreht sich alles um Honig. Vom Buchladen «The Book Bee» bis zur Baseballmannschaft der Schule, den «Honey Hornets», alle sind stolz auf das besondere Markenzeichen ihrer Stadt und zeigen das auch. Nur einer nicht: Patrick Manning, der Besitzer des Coffeeshops, weigert sich beharrlich, seinem Geschäft einen Honig-inspirierten Namen zu geben. Und das ärgert Madison Porter, die Assistentin der Bürgermeisterin, jeden Tag aufs Neue. Vor allem weil sie in dem Laden selbst eine Eisdiele eröffnen wollte, und Patrick ihr die Immobilie vor der Nase weggeschnappt hat. Der Kerl ist einfach unausstehlich. Daran ändert auch nichts, dass ihr Herz jedes Mal einen kleinen Hüpfer macht, wenn sie sich streiten …

Meinung

Bereits nachdem ich Band eins fertig gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den zweiten und finalen Band der Honey-Springs-Reihe. Und in Sachen Kleinstadtfeeling wurde ich auch diese Mal definitiv nicht enttäuscht. Zudem war ich an Madisons und Patricks Charakter sehr interessiert, da beide als sehr starke Persönlichkeiten beschrieben wurden und bereits in Band eins deren "Hass"-Beziehung angeschnitten wurde.

Und auch dieses Cover bereitet dem Leser, meiner Meinung nach, ein super frühlingshaftes und leichtes Gefühl und man fühlt sich direkt dazu eingeladen, in die Geschichte einzutauchen. Zudem sind erneut zwei Rezepte in dem Buch enthalten, von welchen die herstellbaren Produkte ebenfalls in der Geschichte vorkommen und den Leser in gewisser Weise in das Buch miteinbeziehen. 

Aufgrund von Band eins wusste ich bereits, wie gut Robyn Neeley darin ist, eine wohlige Stimmung und Atmosphäre zu schaffen, weshalb die Rückkehr nach Honey-Springs super angenehm und schön war. Man konnte erneut die bereits aus Band eins bekannten und liebenswerten Charaktere und natürlich auch die allseits bekannte und beliebte Katze Belle wieder treffen, sodass das Lesen erneut super viel Spaß gemacht hat.

Meine einzigen Probleme und aufgrund dessen den einen Sternabzug bekam "Sweet at heart" von mir wegen Madisons Temperament. Denn auch wenn ich nachvollziehen kann, dass man in einigen Situationen genervt sein kann, finde ich, dass sie etwas zu oft sauer und super nachtragend war gegenüber Patrick, was auf Dauer etwas anstrengend war. Patrick allerdings war ein sehr liebenswerter Charakter und gleicht damit den Bewohnern aus Honey-Springs, wie man sie kennt und liebt. Und auch wenn Patrick mit seiner Vergangenheit ein bisschen zu kämpfen hat, war er meiner Meinung nach sehr aufmerksam und einfühlsam, weshalb er nun zu einem meiner liebsten Charakter aus der Kleinstadt, welche Bienen verehrt, geworden ist. Mein unangefochtener Lieblingscharakter war jedoch wieder Kätzchen Belle.

Schlussendlich ist Band 2 trotz seiner kleinen Schwächen ein sehr angenehmes Buch, welches sich schnell lesen lässt und ein wohliges Gefühl, sowie einen Gilmore Girls Touch hinterlässt. Da die beiden Bände unabhängig voneinander gelesen werden können - obwohl man in Band 2 bezüglich des Paares aus Band 1 gespoilert wird - kann ich euch das Buch unabhängig von Band 1 definitiv empfehlen, wenn ihr eine leichte und angenehme Lektüre sucht und eine wundervolle Kleinstadt kennenlernen werden wollt.



Rezension: Sweet like you

Rezension: Sweet like you


*Rezensionsexemplar




Titel: Sweet like you
Autor: Robin Neeley
Preis: € 12, 90 (D) € 13, 40 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 336
Verlag: Kyss
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟


Klappentext

Honey Springs ist eine kleine Stadt in Kalifornien, die für den dort hergestellten Honig bekannt ist. Für Cassie Wilkerson ist es der Ort, an dem sie sich das erste Mal verliebte. Doch das ist lange her. Inzwischen lebt sie in New York und kehrt nur für die Testamentseröffnung ihrer Tante zurück. Doch anstatt wie erwartet irgendeine Kleinigkeit zu erben, ist sie plötzlich Besitzerin einer Farm samt Imkerei und soll zudem noch für drei Wochen das Amt ihrer verstorbenen Tante als Bürgermeisterin übernehmen. Bitte was? Cassie kann nicht bleiben. Sie hat einen Job in New York. Und sie hat Angst vor Bienen, verdammt noch mal. Aber um ihrer Tante willen lässt sie sich auf die drei Wochen ein. Schließlich hat sie Hilfe. Zum Beispiel von Nick Porter, damals ihr erster Freund und heute der Chef-Imker ihrer Farm …

Meinung

Nachdem ich den Klappentext von "Sweet like you" gelesen habe, wusste ich, dass das Buch auf meine Wunschliste wandern würde und ich es lesen muss. Denn besonders die Erwähnung einer Kleinstadt und besonders der süße Name der Kleinstadt "Honey Springs" hat mir ein Gefühl von Gilmore Girls gegeben. Und genau deshalb war ich unheimlich glücklich darüber, dass mir der liebe Kyss-Verlag ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat und ich es nun rezensieren darf.

Meiner Meinung nach zählt der Kyss-Verlag zu einem der besten Verlage in Sachen Cover - und Buchgestaltung, da sie so viele kleine Details miteinbeziehen. Hier waren es beispielsweise zwei Rezepte zu Beginn und Ende des Buches, mit denen man sich als Leser noch mehr in die Geschichte integriert fühlt. Und wie schon erwähnt finde ich das Cover traumhaft schön und sehr passend für den bevorstehenden Frühling.

Nachdem dies mein erstes Buch war, was ich von Robin Neeley gelesen habe, war ich dementsprechend sehr gespannt auf ihren Schreibstil. Dieser konnte mich dann aber mit seiner Leichtigkeit und dem Humor  vollkommen begeistern, sodass ich mich immer wieder auf das Zurückkehren nach Honey Springs gefreut habe und das Buch binnen weniger Tage beenden konnte. Die Stadt und die Charaktere hatten alle eine einzigartige Persönlichkeit und ich habe mich durchgehend total wohl gefühlt, sodass sich die Geschichte für mich ein kleines bisschen wie eine Umarmung angefühlt hat. Und auch während des Lesens hatte ich, aufgrund des Kleinstadtflairs, immer wieder das Gefühl, als ob ich Gilmore Girls schauen würde und das war einfach nur wundervoll. Was mir zudem super gut gefallen hat, war, dass es zwei Protagonisten und somit auch die zwei Sichtweisen von Cassie und Nick gab.

Mit Cassie als Protagonistin hat die Autorin einen sehr guten Charakter erstellt, bei welcher man über das gesamte Buch mitverfolgen kann, wie sich ihre Persönlichkeit verändert und sie viel offener gegenüber den Bürgern von Honey Springs und auch gegenüber sich selbst wird. Ebenfalls Nick, welcher den anderen Protagonisten darstellte, hat Robin Neeley super süß beschrieben. Er war nämlich unheimlich nett und zuvorkommend und hat sich für Cassie immer die romantischsten Aufmerksamkeiten und Geschnke überlegt. Aber mein Highlight des gesamten Buches, war eindeutig Belle. Belle ist nämlich eine hochschwangere Katze, die Cassie sofort ins Herz geschlossen hat und immer überall mit dabei war, was für mich als Katzenliebhaberin ein riesiger Pluspunkt für das Buch ist. 

Abschließend kann ich nur hinzufügen, dass ich am liebsten jetzt sofort in eine Kleinstadt, wie Honey Springs ziehen würde und das "Sweet like you" von mir absolut fünf Sterne verdient hat, da es mich erstens aus meiner Leseflaute herausholen konnte und zweitens konnte ich dadurch, nach den super stressigen Unimonaten, endlich wieder hinunterkommen und mich einfach nur, während des Lesens, entspannen. Ich kann das Buch somit denjenigen von euch empfehlen, die auf der Suche nach einer süßen Liebesgeschichte sind, welche einen Kleinstadtflair von Gilmore Girls beinhaltet. 

PS: Ich kann es kaum erwarten bis Band 2 im März veröffentlicht wird, in dem es um Nicks Cousine Madison gehen soll.
Rezension: Die Erwählten - Tödliche Bestimmung

Rezension: Die Erwählten - Tödliche Bestimmung


*Rezensionsexemplar




Titel: Die Erwählten - Tödliche Bestimmung
Autor: Veronica Roth
Preis: € 18, 00 (D) € 18, 50 (A)
Einband: Hardcover
Seiten: 576
Verlag: Penhaligon
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟


Inhaltsangabe


Mit ihrer dystopischen Trilogie »Die Bestimmung« hat Veronica Roth Bestseller-Geschichte geschrieben. Jetzt ist sie zurück, besser und stärker als jemals zuvor – mit ihrem ersten Fantasy-Roman für Erwachsene! Das Besondere: Der spektakuläre Urban-Fantasy-Zweiteiler beginnt, wo andere Romane enden – mit dem Sieg der Helden über den mächtigen dunklen Feind. Doch dieses Happy End ist nur vorübergehend. Zehn Jahre später stehen die Erwählten ihrem größten Gegner erneut gegenüber, und er treibt ein abgrundtief böses Spiel mit ihnen … Außergewöhnlich, neu und atemberaubend spannend kehrt Veronica Roth zurück zu ihren Wurzeln und einer urbanen Welt mit einer starken Heldin, die bereit ist, alles für ihre Freunde und ihre Liebe zu riskieren. 

Meinung


Aufgrund der Bestsellertrilogie "Die Bestimmung" war ich ziemlich gespannt, was Veronica Roth diesmal mit ihrem neusten Buch namens "Die Erwählten" gezaubert hat. Außerdem interessierte es mich, inwiefern sich ihr Fantasybuch für Erwachsene von jenen Fantasybüchern für Jugendliche (Die Bestimmung) unterscheidet. Und ich kann bei diesem Punkt behaupten, das man sehr wohl einen Unterschied in Sachen Brutalität und Düsterkeit erkennt.

Was das Cover angeht, so finde ich im Nachhinein, dass es unheimlich gut zur Geschichte passt und auch die Farben, sowie der Titel, sind meiner Meinung nach sehr gut gewählt und ansprechend. Einzig allein anmerken würde ich, dass mich das Aussehen des Titels sehr an den Titel von "Die Bestimmung" erinnert hat, weshalb ich anfangs ein bisschen verwirrt war und dachte, dass die beiden Geschichten miteinander zusammenhängen. 

Bezüglich Veronica Roths Schreibstil kann ich sagen, dass mich dieser während des Lesens immer wieder gezwungen hat weiterzulesen, da sie jedes Kapitel mit einem Mini - Cliffhanger endet hat lassen. Die Spannung war hier also definitiv vorhanden. Das Leseerlebnis positiv beeinflusst haben ebenfalls die diversen Zeitungs - oder Buchausschnitte, welche dem Leser zusätzliche Informationen zur Geschichte bereitgestellt haben. Auch einmal etwas anderes war die düstere Art mit der die Autorin die Welt und die Gedanken der Protagonistin beschrieben hat. 

Und apropos Protagonistin. Mit Sloane als Protagonistin hatte ich zu Beginn so meine Schwierigkeiten, da ich ihre Gefühle und Handlungen einerseits nachvollziehen konnte und andererseits hat sie die Welt teilweise zu skeptisch und dunkel betrachtet, was allerdings auch irgendwie verständlich ist, nach alldem, was sie durchgemacht hat. Mit der Zeit merkt man als Leser, dass sie ziemlich tiefe seelische Wunden durch den Kampf gegen den Dunkeln erlitten hat und dadurch wird sie dem Leser dann etwas sympathischer. Aber nicht nur sie hat tiefsitzende Wunden, sondern auch die anderen Helden haben immer wieder mit den Ereignissen der Schlacht zu kämpfen, was Roth meiner Meinung nach ziemlich gut darstellt. Mein Lieblingscharakter ist definitiv Mox, welchen man allerdings erst im späteren Verlauf der Geschichte kennenlernt und ich deshalb hier nichts über ihn verraten werde.

Von mir kriegt das Buch insgesamt vier Sterne, da mich die Geschichte schon ziemlich fesseln konnte und Veronica Roth eine sehr interessante Welt erschaffen hat, aber aufgrund des holprigen Einstiegs in das Buch hat es einen Stern abgezogen bekommen. Auf was ich jetzt allerdings enorm gespannt bin ist die Fortsetzung, denn nach diesem Ende will ich unbedingt wissen wie es weitergeht.
Rezension: Off Limits - Wenn ich von dir träume

Rezension: Off Limits - Wenn ich von dir träume

*Rezensionsexemplar





Titel: Off Limits - Wenn ich von dir träume
Autor: Penelope Ward
Preis: € 6,99  
Einband: eBook
Seiten: 381
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟



Inhalt


Reich, arrogant und verboten! Heather tut alles, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halten. Sie geht kellnern und vermietet zusätzlich das Bootshaus ihrer Familie an Sommergäste, um ihr Einkommen aufzubessern. Als im Sommer Noah Cavallari einzieht, ändert sich ihr Leben schlagartig, Noah ist sexy, arrogant und absolut verboten – und doch kann Heather sich nicht von ihm fernhalten …


Meinung


Da mir das eBook von der lieben Bloggerjury und dem LYX-Verlag bereitgestellt wurde, möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich dafür bedanken. Ich muss bereits am Anfang gestehen, dass ich mich, als ich mir die Inhaltsangabe durchgelesen habe, auf einen etwas anderen Verlauf der Geschichte eingestellt habe.  Allerdings empfand ich dies keinesfalls als negativ, sondern eher positiv. Das Buch entwickelte sich in eine zunehmend emotionale und herzergreifende Richtung.

Das Cover gefällt mir ganz gut aufgrund der Schriftart des Titels. Was mir allerdings nicht so gut gefällt sind die Personen, die zu sehen sind, da ich mir Noah irgendwie ein bisschen älter, als auf dem Cover abgebildet, vorgestellt habe.

Penelope Wards lockerer, aber trotzdem auch emotionaler Schreibstil hat mir super gut gefallen, da man damit recht zügig durch das Buch gekommen ist und gleichzeitig auch ein gewisses Spannungsgefühl hatte. Somit hätte ich eigentlich auch noch viel mehr Seiten lesen können, da mir der Schreibstil von Penelope Ward, neben dem ganzen Unistress, eine gewisse Ruhe und Entspannung geben konnte. Und genau aus diesem Grund wird Off Limits bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, welches ich gelesen habe.

Die beiden Hauptcharaktere habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen und ich fand es ebenfalls super süß, dass die Autorin Tiere ins Buch integriert hat, wie zum Beispiel Heathers Hund oder die Meerschweinchen. Heather als Charakter kommt mir mit ihren 20 bzw. 21 Jahren schon ziemlich reif für ihr Alter vor und sie weiß bereits, was sie im Leben will und was nicht. Allerdings bedeutet Reife in ihrem Fall nicht, dass sie keinen Sinn für Humor hat. Sie ist so ziemlich einer der lustigsten Charaktere, die ich je in Büchern begleiten durfte und es hat auch sehr viel Spaß gemacht von ihr zu lesen. Anders ging es mir bei Noah. Dieser kam mir zu Beginn nämlich sehr verschlossen und etwas griesgrämig vor. Allerdings hat sich Heather ebenfalls bei ihm ins Herz schleichen können und dadurch hat man gesehen, dass er durchaus ein sehr liebevoller und lustiger Charakter sein kann, welcher schon so einiges in seinem Leben durchgemacht hat. 

Was ich, wie bereits erwähnt, nicht erwartet habe war, dass diese Geschichte so emotional wird, dass ich teilweise sogar Tränen in den Augen hatte. Denn besonders Heathers Leben ist nicht immer leicht gewesen und man wünscht sich für sie, als Leser, nur das Beste. Die beiden Plot Twists im Buch habe ich überhaupt nicht kommen sehen und ich war demnach ziemlich überrascht, als diese dann eingetreten sind. Und ebenfalls mit einer traumhaft schönen idyllischen Beschreibung von dem Ort, wo Heather und ihre Mutter gewohnt haben, habe ich zu Beginn nicht gerechnet. Das Haus von Heather und ihrer Mutter wurde großteils ziemlich heimelig beschrieben, aber am meisten mochte ich das Bootshaus, welches sich Noah für den Sommer gemietet hat.

Dem Leser wird damit eine leichte sommerliche Stimmung vermittelt und daher war es für mich genau das perfekte Buch für die letzten schönen sommerlichen Tage. Ich kann euch das Buch deshalb total ans Herz legen, falls ihr nach einer leichten Story mit einem gewissen Tiefgang und einer schönen Atmosphäre sucht.

Rezension: Chain of Gold

Rezension: Chain of Gold


*Rezensionsexemplar




Titel: Chain of Gold - Die Letzten Stunden
Autor: Cassandra Clare
Preis: € 20, 00 (D) € 20, 60 (A)
Einband: Hardcover
Seiten: 704
Verlag: Goldmann
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟


Klappentext


Von der eleganten Londoner Soirée zum rauschenden Ball – und unter dem Abendkleid verborgen ein tödlich scharfes Schwert: In Cordelia Carstairs Brust wohnen zwei Seelen. Denn eigentlich sollte die junge Schattenjägerin heiraten. Sie jedoch plant eine Zukunft als Dämonenjägerin – auch in ihren Kreisen eher unüblich Anfang des 20. Jahrhunderts. Während Cordelia noch mit ihrem Schicksal und der aussichtslosen Liebe zu James Herondale hadert, bricht Unheil über Londons Schattenjäger herein: Scheinbar unbesiegbare Dämonen drohen die Stadt zu überrennen. Und Cordelia muss erfahren, was der wahre Preis für Heldentum ist ...



Meinung


Da mir dieses wundervolle Buch von dem Bloggerportal und dem Goldmann Verlag bereitgestellt wurde, möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich dafür bedanken. Ihr glaubt mir kaum, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich gesehen habe, dass ich es rezensieren darf. "Chain of Gold" hat für mich, wegen der Clockwork-Reihe, eine sehr besondere Bedeutung, daher empfehle ich euch auch, falls ihr das Buch lesen wollt, zuerst die Clockwork-Reihe von Cassandra Clare zu lesen. Es zahlt sich, meiner Meinung nach, auf jeden Fall aus. 


Alleine das Cover, auf dem bereits Cordelia Carstairs mit ihrem Kurzschwert Cortana abgebildet ist, sticht durch die wunderschöne Gestaltung besonders heraus. Deshalb bin ich auch ziemlich froh, dass der Goldmann Verlag das englische Cover übernommen hat. 


Nachdem ich mittlerweile ein langjähriger Fan von Cassandra Clare und ihren Büchern bin, kann ich auch bei "Chain of Gold" wieder nur über ihren großartigen Schreibstil schwärmen. Sie entführt den Leser mit diesem Buch in ein London zu Beginn des 20. Jahrhunderts und umschreibt dies so gut, dass man während des Lesens regelrecht einen Film vor seinen Augen hat. Die Autorin hat somit, meiner Meinung nach, ein richtiges Talent, wenn es darum geht, Orte zu beschreiben, wobei es sich, sowohl um die Gegenwart, als auch die Vergangenheit handeln kann. Aber auch im Erstellen von ihren Charakteren ist sie großartig. Man schließt die Schattenjäger total ins Herz und mit dem ganzen Schattenjägeruniversum hat Cassandra Clare es geschafft, dass es sich mit jedem neuen Buch, so anfühlt, als ob man wieder nach Hause kommen würde.


Da ich, für diejenigen, welche die Clockwork-Reihe noch nicht gelesen haben, nichts vorwegnehmen will, gehe ich lieber nicht näher auf die Eltern der Hauptcharaktere ein. Allerdings möchte ich nur kurz anmerken, dass ich es unheimlich toll fand, doch noch etwas von den Eltern mitzubekommen. Zu den Hauptprotagonisten aus "Chain of Gold" zählen Cordelia und James, wobei man durchaus auch die Erzählperspektiven von Lucie, Thomas, Matthew, Anna und anderen Nebencharakteren mitbekommt. James erinnert mich mit seiner Persönlichkeit so sehr an ein ganz bestimmtes Elternteil, dass ich einfach nicht anders konnte, als ihn zu mögen. Mit seinem Charme und Humor zählt er definitiv zu meinen Lieblingscharakteren. Genauso wie eigentlich alle Charaktere, die zu den sogenannten "Tollkühnen Gesellen" gehören. Besonders überraschen konnte mich allerdings Cordelia. Mit ihrer Tapferkeit und ihrem Mut konnte sie mich vollends begeistern. Clare hat einfach jedem seine eigene individuelle Persönlichkeit gegeben, dass es so wirkt, als ob es diese Charaktere wirklich geben würde.


Deshalb hat es mich bei diesem Buch auch nicht gestört, dass es nicht sofort mit Action zur Sache ging. Ich fand es viel besser und auch in diesem Fall wichtiger, alle Charaktere und deren Beziehungen zueinander ein bisschen besser kennenzulernen. Und das soll jetzt nicht heißen, dass es keine Spannung in dem Buch gab. Im Gegenteil, die gab es sehr wohl, aber ich denke, dass es Cassandra Clare wichtig war, dass man als Leser mit den Charakteren nicht durcheinander kommt und diese zu Beginn erst besser kennenlernt.


Somit war auch dieses Buch von Cassandra Clare wieder ein absolutes Highlight für mich und ich wünschte, dass ich bereits Band 2 in meinen Händen halten könnte, da ich nicht genug von den Geschichten aus dem Schattenjägeruniversum bekommen kann. Und an alle, die vielleicht noch kein Buch von Cassandra Clare gelesen haben, macht es auf jeden Fall, denn ausprobieren kann definitiv nicht schaden und wenn es euch gefällt, steht euch ein wundervolles Buchuniversum rund um die Schattenjäger offen.

Rezension: The Secret Book Club - Die Liebesroman-Mission

Rezension: The Secret Book Club - Die Liebesroman-Mission


*Rezensionsexemplar


Titel: The Secret Book Club - Die Liebesroman - Mission
Autor: Lyssa Kay Adams
Preis: € 12, 99 (D) € 13, 40 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 416
Verlag: Kyss
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟


Klappentext

Echte Männer lesen Liebesromane. Findet zumindest Geschäftsmann Braden Mack. Er gehört einem geheimen Buchclub an, in dem Männer über Romances diskutieren, um Frauen und deren Wünsche besser zu verstehen. Theoretisch klappt das bestens, praktisch stellt ihn Liv, die kratzbürstige Schwägerin seines Freundes Gavin, vor ein Rätsel. Für sie sind Liebesromane nichts als Zeitverschwendung. Als sie ihren Job verliert, weil ihr Chef sexuelle Belästigung für ein Berufsrisiko hält, ist das die perfekte Mission für Mack: Er hilft Liv, diesen widerlichen Mistkerl zu ruinieren, und beweist ihr nebenbei, dass es auch im echten Leben Happy Ends gibt …


Meinung


Mir wurde der zweite Band der The Secret Book Club - Reihe netterweise im Zuge des Bloggergewinnspiels vom lieben Kyss-Verlag zur Verfügung gestellt, weshalb ich mich an dieser Stelle bei dem Verlag bedanken möchte. Nachdem mir Liv im ersten Band relativ unsympathisch war, hatte ich zu Beginn des Buches zwar meine Bedenken, dass es mir nicht so gut gefallen würde wie Band 1, aber ich muss gestehen, dass ich im positiven Sinn überrascht wurde.

Wie es auch bei Band 1 der Fall war, finde ich das Cover traumhaft schön, wenn nicht sogar um Ticken schöner, da mir persönlich die Blau - und Lilatöne etwas besser gefallen.

Auch bei diesem Band konnte mich Lyssa Kay Adams mit ihrem humorvollen Schreibstil von sich überzeugen und hat mich dadurch immer wieder zum Lächeln bringen können. Aber wie auch im vorherigen Buch schreibt sie hier nicht nur über eine locker leichte Liebesgeschichte, sondern spricht durchaus wichtige Themen an, über welche in der heutigen Gesellschaft viel mehr gesprochen werden sollten, welche man aber viel lieber vertuscht. Mir hat das Buch somit vor allem aufgrund der anderen Problematik und der Charaktere viel besser gefallen als Teil 1.

Wie bereits oben erwähnt, hatte ich zu Beginn meine Bedenken, ob mir die Geschichte aufgrund von Liv so gut gefallen wird, aber ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Mack weitergeht, da er schließlich im ersten Teil zu einem meiner Lieblingscharaktere zählte. Und was soll ich sagen, außer das mich Liv ziemlich positiv von sich überraschen konnte. Ihr unüberlegten Aktionen, welche in Band 1 keinen Sinn für mich ergeben haben, konnte ich mit ihren Gedankengängen viel eher nachvollziehen und man konnte sie auch von einer netten, liebevollen und lustigen Seite kennen lernen, welche sich sehr wohl um ihre Freunde und Familie kümmert und sorgt. Zugleich ist sie aber ebenfalls sehr stark und versucht mit ihrer sarkastischen Art, ihre Verletzlichkeit zu überspielen. Und auch Mack hat dem Leser in diesem Buch eine gänzlich andere Seite von sich gezeigt, welche darauf hingedeutet hat, dass er nicht immer glücklich und unbeschwert ist. Er setzt sich hier mit Problemen auseinander, die ihn bereits seit langer Zeit quälen und kommt dabei Liv immer näher. Mir persönlich hat die Liebesgeschichte von Mack und Liv viel besser gefallen, als jene von Gavin und Thea, weshalb ich immer wieder zu dem Buch greifen wollte, um zu erfahren, wie es mit den beiden weitergeht. Schlussendlich hatte auch "Der Russe" immer wieder seine Auftritte, wodurch das Buch, in Sachen Humor, perfekt abgerundet war.

Daher bekommt das Buch von mir insgesamt fünf Sterne, weil ich absolut nichts auszusetzen hatte und ich dadurch wieder mehr Lust auf das Lesen bekommen habe. Und allen die Liv, genau so wie ich, im ersten Band nicht mochten und sich jetzt überlegen, ob sie das Buch lesen wollen, kann ich nur raten, dem zweiten Band und Liv eine Chance zu geben.  
Rezension: The Secret Book Club - Ein fast perfekter Liebesroman

Rezension: The Secret Book Club - Ein fast perfekter Liebesroman






Titel: The Secret Book Club - Ein fast perfekter Liebesroman
Autor: Lyssa Kay Adams
Preis: € 12, 99 (D) € 13, 40 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 400
Verlag: Kyss
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟



Klappentext


Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club! 
Der Auftakt einer hinreißenden Serie über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen ...

Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!


Meinung


Auf dieses Buch habe ich mich schon gefreut, seitdem es von dem Verlag angekündigt wurde. Allerdings ist mir leider, nachdem ich ziemlich viele gespaltene Meinungen über das Buch gelesen habe, ein bisschen die Lust darauf vergangen. Ich muss jedoch sagen, dass ich es viel früher hätte lesen sollen, da es mich bereits nach ein paar Seiten in seinen Bann gezogen und mir Lust auf mehr bereitet hat. Und wenn ihr nun wissen wollt, warum dies der Fall ist, dann lest doch gerne weiter. :)

Meiner Meinung nach gibt sich der Kyss-Verlag immer total viel Mühe bei den Buchcover, weshalb dieses auch wieder ein Traum geworden ist. An dieser Stelle muss ich allerdings dazusagen, dass ich die englischen Cover ein bisschen lustiger finde und sie mehr Bezug zu der Geschichte haben.

Da es mein erstes Buch von der Autorin ist, war ich natürlich total gespannt auf ihren Schreibstil, weil der Inhalt an sich schon ziemlich interessant auf mich gewirkt hat. Daher hat es mich auch total gefreut, dass Lyssa Kay Adams einen super humorvollen und mitreißenden Schreibstil hat, der einem während des Lesens des Öfteren zum Lachen bringen kann. Was die Geschichte angeht, so konnte mich die Idee, dass Männer einen Buchclub gründen, um deren Ehen zu retten, von Anfang an begeistern und genau so gut hat mir schlussendlich auch die Umsetzung gefallen. Ein paar Handlungen waren mir zwar ein bisschen zu sehr in die Länge gezogen, aber das Buch hat mich am Ende mit in einem glücklichen Gefühl zurückgelassen. Zudem haben mir die Textstellen, von dem Buch, was Gavin im Buchclub lesen musste, super gut gefallen, da man sich dadurch irgendwie auch seine eigen Meinung über das gelesene Buch machen konnte. Die Autorin hat meiner Meinung nach aber nicht nur ein humorvolles und süßes Buch geschrieben, sondern durchaus auch wichtige Themen, wie Vergebung und Weiterentwicklung, angesprochen.

Gavin hat mir als Protagonist ziemlich gut gefallen, da man seine gesamte Entwicklung und Bemühungen um Thea zurückzugewinnen, miterleben konnte. Er war, wie ich finde, außerdem ein äußerst sympathischer  Mann und mir ist immer total warm ums Herz geworden, wenn er sich um seine Töchter gekümmert hat. Mit Thea musste ich allerdings ein bisschen warm werden, weil mich ihre Unentschlossenheit zu Beginn ziemlich genervt hat, denn im einen Moment wollte sie nichts lieber, als Gavin nie wieder zu sehen und im anderen Moment vermisst sie ihn und wollte sich dabei aber einreden, dass sie ihn doch nicht vermisst. Unterstützt wurde ihre unentschlossene Art außerdem von ihrer Schwester Liv, die beinahe alles daran gesetzt hat, dass Thea und Gavin auf keinen Fall wieder zusammenkommen. Liv hat mich, neben der negativen Beeinflussung von Thea, auch wegen ihrer ziemlich aufbrausenden und wütenden Art des Öfteren genervt. Unter den Mitgliedern des Buchclubs habe ich sogar meine zwei Favoriten. Zu denen gehören unter anderem Mack mit seiner positiven Art und ein Nebencharakter, der einfach nur den Namen "Der Russe" hatte. Wegen Letzterem konnte ich mir übrigens während des Lesens kaum das Lachen verkneifen, da seine Aussagen, sowie die Situationen in denen er steckte, teilweise komplett mit der Handlung unzusammenhängend waren, was es um Längen lustiger machte.

Zusammenfassend war der erste Band von "The Secret Book Club" ein sehr schönes vier - Sterne - Buch für mich, was ebenfalls super unterhaltsam war und Lust auf mehr macht, weshalb ich übrigens bereits Band 2 verschlungen habe und auch für diesen an einer Rezension arbeite. Abschließend kann ich denjenigen von euch das Buch empfehlen, die sehr gerne Liebesgeschichten lesen, welche auch eine Prise Humor beinhalten.






Rezension: Wildflower Summer - In diesem Moment

Rezension: Wildflower Summer - In diesem Moment







Titel: Wildflower Summer - In diesem Moment
Autor: Kelly Moran
Preis: € 12,99 (D) € 13,40 (A)
Seiten: 352
Verlag: Kyss
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟 einhalb


Klappentext

Nakos Hunt wird diesen Anblick nie vergessen. Wie seine beste Freundin Amy blutend auf dem Boden liegt, geschlagen von ihrem eigenen Ehemann. Es scheint völlig unmöglich. Das ist schließlich Amy. Die laute, starke, herausfordernde Amy. Selbst Monate später, als der Bastard von Ex-Ehemann längst im Gefängnis sitzt, fällt es ihm schwer, nicht jeden anzuknurren, der Amy zu nahe kommt.
Dieser eine Moment ändert für Nakos alles. Denn ihm wird klar, dass das Bild einer starken, selbstbewussten Frau, das Amy von sich zeichnet, nur allzu oft eine Fassade ist. Nakos ist entschlossen, diese Mauer zwischen ihnen abzutragen. Stein für Stein. Gespräch für Gespräch. Und schließlich auch Kuss für Kuss …



Meinung


Mir wurde der zweite Band von Wildflower Summer im Zuge des Bloggergewinnspiels vom lieben Kyss-Verlag bereitgestellt, weshalb ich mich an dieser Stelle bei dem Verlag herzlich bedanken möchte. Letzte Woche ist bereits die Rezension zu Band 1 online gegangen und verglichen mit diesem, hat mir der zweite Teil ein bisschen besser gefallen.

Und auch wieder bei diesem Band ist das Cover einfach nur ein Traum und lässt schon erahnen, dass auch dieser Teil wieder sehr atmosphärisch gestaltet sein wird. Meiner Meinung nach zaubert der Kyss-Verlag immer wieder aufs Neue wunderschöne Cover und Titel, welche super zu dem Inhalt passen.

Bei diesem Buch war der Einstieg in die Geschichte nicht mehr allzu gewöhnungsbedürftig, was den Schreibstil betrifft und auch die Rückkehr zur Wildflower Ranch hat sich ein bisschen wie nach Hause kommen angefühlt. Wie auch im ersten Teil setzt sich Kelly Moran hier mit schweren und emotionalen Themen auseinander, wobei mir hier die Entwicklung der Charaktere besser ausgearbeitet schien, als es bei Band 1 der Fall war. Die schon zuvor erwähnte Atmosphäre muss man auch in diesem Teil nicht missen. Ich bin noch immer ziemlich beeindruckt davon, wie Kelly Moran es schafft, dass man sich während des Lesens, großteils, unheimlich wohl und heimlich in der Geschichte fühlt und sich wünscht auch an einem solch atmosphärischen Ort sein zu können.

Ich muss gestehen, dass mir die Protagonisten aus diesem Buch um ein Stückchen besser gefallen haben, als Nate und Olivia im ersten Teil. Und das liegt vor allem an Nakos. Wie ich ihn im ersten Buch kennengelernt habe, war er mir zu Beginn irgendwie nicht sonderlich sympathisch, was glaube ich daran lag, dass man ihn dort auch noch nicht so richtig kennengelernt hat. Er ist wie Olivia eine sehr positive und ehrliche Person und er konnte mir damit das ein oder andere Mal ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Mir hat es echt super gut gefallen, wie er sich im Buch um Amy gekümmert hat und sie langsam aber doch aus ihren dunklen Gedanken herausholen konnte. Und auch Amy hat mir als Protagonistin echt gut gefallen, da man bei ihr schrittweise eine Veränderung feststellen konnte. Das einzige Problem was ich bei ihr hatte, waren ihre ziemlich starken Selbstzweifel, die sich schließlich bis zum Ende hin gezogen haben, allerdings ist das auch nur ein winzig kleiner Kritikpunkt, da mir die Geschichte sonst unheimlich gut gefallen hat und man diesmal auch viel mehr von den Nebencharakteren und deren Beziehungen zu den Protagonisten mitbekommen hat.

Alles in allem hat mir auch dieses Buch von Kelly Moran wieder sehr zugesagt und sogar noch besser gefallen als Band 1, weshalb ich unbedingt mit der Redwood-Reihe anfangen will. Ich kann euch die Dilogie somit echt empfehlen. Besonders jetzt in der Sommerzeit, da es für mich, zwei ziemlich gute Wohlfühlbücher waren.
Rezension: Wildflower Summer - In deinen Armen

Rezension: Wildflower Summer - In deinen Armen






Titel: Wildflower Summer - In deinen Armen
Autor: Kelly Moran
Preis: € 12,99 (D) € 13,40 (A)
Seiten: 368
Verlag: Kyss
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟


Klappentext


Ein Himmel, der unendlich erscheint, Berge, deren schneebedeckte Spitzen in der Sonne glitzern, Wildblumen, die sich im Wind wiegen. Dieser Anblick erwartet Nate Roldan, als er die Wildflower Ranch erreicht. Im selben Moment wird ihm klar, dass er nicht hierhergehört. Mit seinem Motorrad und seinen Tattoos sticht er an diesem schönen, friedlichen Ort heraus wie ein hässlicher Ölfleck.
Nur scheint das Olivia Cattenach nicht zu stören.
Ihretwegen ist Nate hier. Er hat ihrem sterbenden Bruder geschworen, auf sie aufzupassen. Und diese Aufgabe wird er erfüllen, egal was es ihn kostet. Er hätte nur nicht gedacht, dass der Preis sein Herz ist …


Meinung


Nachdem ich bisher noch kein Buch von Kelly Moran gelesen habe, war ich nach dem Hype von "Redwood Love" umso gespannter auf ihre neue zweibändige Reihe namens "Wildflower Summer". Ich kann euch vorab schon einmal versichern, dass ich absolut nicht enttäuscht wurde und bereits den zweiten Band lese, zu welchem es in ein paar Tagen ebenfalls eine Rezension geben wird. 

In das Cover bin ich - wie in nahezu alle Cover von dem Kyss-Verlag - verliebt. Es passt, meiner Meinung nach, perfekt zu der ganzen Geschichte und vor allem zu der sommerlichen Atmosphäre, die mir während des Lesens unheimlich gut gefallen hat. Auch ziemlich toll finde ich die abgebildeten Wildblumen, welche  dem Buch die schöne Atmosphäre verleihen.

An den Schreibstil und vor allem an die Erzählperspektive von Kelly Moran, musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, da die Geschichte aus Sicht der dritten Person und abwechselnd von Olivia und Nate erzählt wird. Allerdings habe ich mich bereits nach ein paar Seiten daran gewöhnt und war vollkommen in das Buch versunken, weshalb ich zu Beginn bereits mehr als 100 Seiten am Stück gelesen habe. Zusätzlich ist mir, nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, aufgefallen, wie atmosphärisch Kelly Moran schreiben kann. Man spürt während des Lesens regelrecht die Sonnenstrahlen oder den Duft der Wildblumen und wünscht sich dabei gleichzeitig, dass man ebenfalls auf der Wildflower Ranch verweilen könnte. Bei mir hat es die Autorin damit geschafft, solch ein schönes Sommergefühl zu erzeugen, was bisher noch nicht viele Bücher erreicht haben. Außerdem greift sie in Band eins sehr herzzerreißende Themen, wie Verlust, Trauer, Vergebung und Akzeptanz auf, welche sehr emotional behandelt werden.

Die Charaktere mochte ich alle ziemlich gerne, wobei ich zu ihnen nicht so richtig die gewünschte Nähe aufbauen konnte, was aber möglicherweise auch an der Erzählperspektive liegen könnte. Nichtsdestotrotz hat mir Olivia, mit ihrer äußerst geduldigen und unglaublich herzlichen Art, super gut gefallen, sodass man sich wünscht ebenfalls eine solch liebenswürdige und hilfsbereite Person in seinem Leben zu haben. Und auch Nate konnte mich mit seinem mitfühlenden und lieben Charakter von sich überzeugen, mit welchem er übrigens in Band 2 zu einem meiner Lieblingscharaktere geworden ist. Von der Art von sämtlichen Nebencharakteren hat man in Band 1 noch nicht so viel mitbekommen, was sich aber im zweiten Teil ändert, denn in diesem geht es um zwei Nebencharaktere, die in diesem Buch bereits immer wieder eine Rolle gespielt haben.

Somit hat mir Band 1 der Wildflower Summer - Dilogie super gut gefallen, auch wenn ich nicht die gewünschte Nähe zu den Charakteren hatte. Ich kann euch das Buch daher absolut empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einer schönen atmosphärischen Sommerliebesgeschichte seid und trotzdem ein emotionales Buch lesen wollt.
Rezension: Flirting with Fire

Rezension: Flirting with Fire


*Rezensionsexemplar


Titel: Flirting with Fire
Autor: Piper Rayne
Preis: € 12,99 (D) € 13,90 (A) € 4,99 (eBook, momentan € 2,49)
Seiten: 288
Verlag: Forever
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟


Klappentext


Jeder weiß, dass es gefährlich ist, mit dem Feuer zu spielen. Weil man sich dabei verbrennen kann ... 

Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in meinem Namen auf ein Date mit meinem ehemaligen Highschoolschwarm geboten haben. Ja, richtig gehört, selbst als ich "Fatty Maddie" genannt wurde, stand ich auf den Quarterback unseres Footballteams. Nicht, dass er mich jemals beachtet hätte. Inzwischen verdient Mauro Bianco sein Geld im Kampf gegen das Feuer, aber wenn ich an ihn denke, steht mein Herz noch immer in Flammen. Ein Date, das ist alles, was ich versprochen habe. Nur ein paar Stunden, dann kann ich ihn wieder in der alten Schuhschachtel verstauen, die ganz hinten in meinem Schrank steht. 

Doch wie immer hat das Universum andere Pläne. Niemals hätte ich gedacht, dass Mauro innerhalb weniger Tage von meinem Highschoolschwarm zu meinem Geschäftspartner werden würde. Und auch nicht, dass die Vergangenheit uns so schnell einholt ...


Meinung


Ich war schon seit längerer Zeit super gespannt auf Flirting with Fire, da es sich für mich nach einer süßen und leichten Liebesgeschichte angehört hat, welche super in den Sommer passen könnte. Es konnte mich schlussendlich aber nicht so sehr überzeugen, wie ich es gerne gehabt hätte, da die Geschichte meiner Meinung nach ein paar Schwächen enthielt. 

Das deutsche Cover gefällt mir persönlich viel besser als das der englischen Ausgabe. Hier harmonieren die orangenen Farben kombiniert mit dem schwarzen Hintergrund und der Schrift total gut. Da es mir des Öfteren nicht sonderlich gut gefällt, wenn man die Gesichter der Protagonisten auf dem Cover sieht, finde ich es bei diesem Buch echt super, dass hier nur der Körper des männlichen Charakters abgebildet ist.

Der leichte Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir ganz gut gefallen, da ich damit super schnell durch das Buch gekommen bin und mich während des Lesens nicht sonderlich anstrengen musste. Da ich eigentlich eine Person bin, welche des Öfteren gerne Bücher mit ein paar Klischees liest, hat es mich verwundert, dass mich diese hier dermaßen gestört haben. Zu Beginn des Buches hat mir die Geschichte nämlich noch relativ gut gefallen, da es mich irgendwie an Highschoolfilme erinnert hat. Allerdings ging mir ca. ab der Hälfte, die Handlung viel zu schnell. Mir erschien der "Prozess des Verliebens" auch viel zu unwirklich, denn von dem einen auf den anderen Moment, hätte Mauro für Madison alles getan, obwohl sie noch nicht einmal ihr erstes Date hatten. Bei mir ist bei der Beziehung von Madison und Mauro einfach nicht der Funken übergesprungen, denn ich hatte immer wieder das Gefühl, dass es hier mehr um die sexuelle als um die Liebeskomponente ging. Gegen Ende hin ist dann ein, meiner Meinung nach, sehr überstürztes Ereignis passiert, allerdings hat das Buch mit einem Mini-Cliffhanger geendet, wodurch man als Leser natürlich wissen will, wie es in den anderen Büchern weitergeht.

Auch wenn bei mir bei der Funken bei der Liebesbeziehung nicht so ganz übergesprungen ist, hat es mir Spaß gemacht, Madisons Freundinnen oder Mauros Brüder kennenzulernen. Madison hat mir als erwachsene Frau zu Beginn total gut gefallen, allerdings hat es mich gegen Ende genervt, dass sie noch immer solche großen Selbstzweifel hatte und ziemlich oft eher auf Oberflächlichkeiten geachtet hat. Bei Mauro hatte ich da schon ein besseres Gefühl, auch wenn es bei ihm sehr oft um Sex ging. Besonders gut hat mir Lauren gefallen, weshalb ich schon äußerst gespannt auf ihre Geschichte bin, welche man im dritten Band findet.

Zusammenfassend konnte mich die Geschichte, trotz ihrer Schwächen, ganz gut unterhalten und vor allem wegen dem Ende, will ich unbedingt wissen, wie es mit den Bianco Brüdern weitergeht. Ich kann die Geschichte also jedem empfehlen, der etwas leichtes für Zwischendurch und ein klischeehafteres Buch sucht.
Rezension: Kissed

Rezension: Kissed


*Rezensionsexemplar



Titel: Kissed - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
Autor: Jennifer L. Armentrout
Preis: € 14,99 (D) € 15,50 (A)
Seiten: 512
Verlag: Heyne
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟


Inhalt

Er ist kalt, herzlos, tödlich. Sein Name lässt Fae und Menschen zugleich erzittern: der Prinz. Verfolgt von den Schatten seiner Vergangenheit, ist alles, was Caden will, Rache. Rache an jenen, die ihn gefangen nahmen und mit einem dunklen Zauber in einen nie endenden Albtraum zwangen. Doch es gibt eine Person, die ihm helfen kann: Brighton. Nur hat die unschuldige junge Frau die Grausamkeit des Prinzen einst mit eigenen Augen erlebt. Niemals wird sie mit ihm zusammenarbeiten! Als Brighton hinter Cadens eisiger Fassade den Mann erkennt und das Feuer spürt, das zwischen ihnen brennt, beginnt sie zu wanken. Zu spät? Ein mächtiger Feind ist aus der Anderwelt zurückgekehrt, um den Prinzen erneut in das Monster zu verwandeln, das er einst war ...


Meinung

An erster Stelle möchte ich mich bei dem lieben Bloggerportal, sowie bei dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken. Kissed ist der vierte Band der Wicked-Reihe und es beinhaltet zwei Bücher, welche von Brighton und Caden handeln. Nachdem mir die Geschichte von Ivy und Ren schon total gut gefallen haben, war ich natürlich mehr als gespannt auf Brighton und Cadens Story. Und meine Erwartungen an das Buch wurden definitiv erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Es war wieder einmal ein richtig tolles Jennifer L. Armentrout-Buch, welches man kaum aus der Hand legen kann, da man unbedingt wissen muss, wie es endet.

Das Cover passt super zu den anderen Teilen der Wicked-Reihe und vor allem die silbernen Flügel gefallen mir sehr gut. Allerdings muss ich zugeben, dass mir die Cover der englischen Ausgaben etwas besser gefallen, als die der deutschen Bücher. 

Aber für mich spielt eher die Geschichte an sich eine entscheidende Rolle und die war grandios. Es schaffen nicht viele Autoren mich mit ihrem Schreibstil zu fesseln, aber Jennifer L. Armentrout zählt definitiv dazu. Bereits seit der Lux-Reihe war mir klar, dass ich jedes Buch von ihr lesen muss, da ich einfach nicht genug von ihren Geschichten kriegen kann. Sie schafft es, den Leser jegliches Zeitgefühl vergessen zu lassen, sodass man sich einzig allein auf die Geschichte konzentrieren will. So war es auch bei Kissed, denn es war dermaßen spannungsgeladen, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch fertig gelesen hätte. Mir hat hier besonders die Anziehung zwischen Caden und Brighton gefallen, weshalb ich nach dem Ende unbedingt wissen will, wie es mit den beiden weiter geht.

Ich wage zu sagen, dass mir dieser Band am besten gefallen hat und das liegt vor allem an den Charakteren. Brighton hat man als Leser in den vorherigen Bänden eher als Nebenfigur kennengelernt, weshalb ich es super spannend fand, wie sie sich als Protagonistin schlägt. Und ich muss euch sagen, ich habe sie geliebt. Man erlebt während der beiden Geschichten eine enorme Entwicklung, welche Brighton durchläuft, welche sie unglaublich stark und mutig macht. Sie ist, mit Caden, eine meiner absoluten Lieblingsprotagonisten von der ganzen Reihe geworden. Zu Caden möchte ich allerdings so viel sagen, da es Menschen, welche die vorherigen Bände noch nicht gelesen haben, spoilern könnte. Aber sagen wir es so, ich fand es großartig ihn so richtig kennenzulernen. Auch Tink muss man in diesem Buch nicht missen, da er, wie auch in den vorherigen Bänden, immer mit dabei ist, was mir echt gut gefallen hat.

Zusammengefasst, war Kissed für mich ein absolutes 5 Sterne-Buch, wenn nicht ein Jahreshighlight, weshalb ich es kaum erwarten kann, zu erfahren, wie die Geschichte von Caden und Brighton endet. Deshalb kann ich euch allen Kissed ans Herz legen, aber meiner Meinung nach sollte man davor die ersten drei Bände gelesen haben, auch wenn es im vierten Band um andere Personen geht.
Rezension: Hex Files - Hexen gibt es doch

Rezension: Hex Files - Hexen gibt es doch


*Rezensionsexemplar




Titel: Hex Files - Hexen gibt es doch
Autor: Helen Harper
Preis: € 6, 99 (eBook)
Seiten: 340
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟

Inhalt

Um eines direkt klarzustellen: Ivy Wilde ist keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen (was nicht heißt, dass sie es nicht könnte!). Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität und unfreiwillig – sehr, sehr unfreiwillig! – mitten hineingeschleudert in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Rasend schnell vervierfachen sich Ivys Probleme, als dann auch noch ein wertvolles Objekt gestohlen und sie daher gezwungen ist, mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Raphaels saphirblaue Augen lassen in Ivys Magen zwar irgendwie Schmetterlinge flattern, aber eigentlich zeigt der Adeptus all das, was Ivy aus tiefstem Herzen ablehnt: die freudlosen Tücken von zu viel stoischem Hexenwerk. Und je länger Raphael Ivy piesackt, desto größer wird ihr Verlangen … ihn in einen Frosch zu verwandeln!


Meinung

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die liebe Bloggerjury und an den LYX-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, raus. Nachdem ich mir die, zugegebenermaßen, ziemlich lustige Inhaltsangabe durchgelesen habe, war ich bereits Feuer und Flamme für die Geschichte. Denn mich hat die Kombination der Hexen -und Liebesthematik von Beginn an angesprochen. Letztendlich hat mich die Geschichte super unterhalten können und weshalb das so ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterleset.

Mir persönlich gefällt das Cover mit den rosa und lila Tönen, sowie dem scherbenartigen Hintergrund und der Stadtkulisse sehr gut, auch wenn man ohne den Titel nicht sofort auf ein Buch schließen würde, in dem es um Hexen geht.

Dank Helen Harpers Schreibstil habe ich mich während des Lesens köstlich amüsieren können, da dieser sich sowohl durch Humor und Spannung auszeichnet und den Leser regelrecht catchen kann. Helen Harper schafft es damit, dass sich der Leser während des Lesens sowohl entspannen kann, da man super schnell durch das Buch kommt, aber gleichzeitig will man natürlich unbedingt wissen, was bei den Ermittlungen rauskommt und wer hinter dem ganzen Komplott steckt, von welchem das Buch handelt.

Mir haben sowohl Ivy als auch Raphael als Protagonisten super gut gefallen, wobei mir Ivy noch um ein Stückchen sympathischer war, da sie von der Autorin ziemlich bodenständig und mit sich selbst im Reinen beschrieben wurde und das fehlt mir ziemlich oft bei Protagonisten. Jedoch sieht man bei Ivy trotzdem eine Art Veränderung, da sie sich im Laufe der Geschichte immer wieder, bezüglich ihrer Vergangenheit und Gefühlen öffnet. Raphael hat mir aber auch ziemlich gut gefallen, da er ,anders als zu Beginn der Geschichte, durch Ivys Einfluss, immer lockerer wurde und gemerkt hat, dass die Welt nicht immer schwarz und weiß ist. Einen besonderen Pluspunkt bekommt die Autorin von mir dadurch, dass sie Katzen so aktiv in die Geschichte integriert hat und deshalb ist Brutus einer meiner absoluten Lieblingscharaktere im Buch.

Besonders toll fand ich die Hexenthematik und das es bekannt war, dass es unter normalen Menschen auch Hexen und Hexer gibt. Der einzige Grund warum das Buch von mir nicht ganze fünf Sterne bekommen hat ist der, dass mir die Entwicklung der Beziehung von Ivy und Raphael viel zu langsam ging und es erst gegen Ende zu einer Annäherung der beiden gekommen ist. Allerdings habe ich vor ein paar Tagen bemerkt, dass es noch zwei weitere Bücher über Ivy und Raphael geben wird, weshalb ich denke, dass sich deren Beziehung in den Fortsetzungen noch stark entwickeln wird. 

Zusammenfassend hat mir das Buch als Auftakt super gut gefallen und ich bin schon richtig gespannt, wie es mit Ivy und Raphael in den Folgebänden weitergehen wird und ich freue mich definitiv auf den humorvollen Schreibstil von Helen Harper, denn einzig und allein deshalb kann ich euch das Buch total ans Herz legen.

Rezension: Cassardim

Rezension: Cassardim

*Rezensionsexemplar


Titel: Cassardim - Jenseits der Goldenen Brücke
Autor: Julia Dippel
Preis: € 13,40 (eBook)
Seiten: 528
Verlag: Planet ! 
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟

Inhalt

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.


Meinung

Cassardim wurde mir freundlicherweise bei der Adventskalenderaktion von NetGalley als eBook bereitgestellt. Und wow ich kann euch nur sagen, dass ich es schon so viel früher lesen hätte sollen, denn es wurde für mich definitiv zu einem Jahreshighlight und ich glaube ich muss jetzt alle Bücher von Julia Dippel lesen, da sie unheimlich gut schreiben kann. Aber bevor ich der Schwärmerei verfalle, möchte ich zuerst einmal auf das Cover eingehen.

Meiner Meinung nach passen die sandigen Farben super zu dem Bild, was ich von Cassardim hatte, auch wenn es sehr vielseitig beschrieben wurde. Was mir nicht so gut gefällt ist, dass man Amaias Gesicht sieht, denn so habe ich sie mir definitiv nicht vorgestellt, aber das ist nur ein winzig kleiner Kritikpunkt, denn sonst gefällt mir das Cover total gut.

Über Julia Dippels Schreibstil habe ich etwas weiter oben bereits ein bisschen geschwärmt und ich kann nun nur noch einmal beteuern, wie toll ich ihn finde. Ich bin damit nur so durch das Buch geflogen und konnte mir die Landschaft regelrecht bildlich vorstellen. Aus diesem Grund durfte auch schon der erste Band von Izara bei mir einziehen, denn ich muss unbedingt mehr von der Autorin lesen.

Auch die Geschichte an sich hat mich total umgehauen, da ich etwas Vergleichbares in dieser Art noch nie gelesen habe. Die Thematik mit dem langsamen Altern hat mich zu Beginn zwar etwas verwirrt, aber irgendwie gefiel es mir von Seite zu Seite immer besser, genauso wie der Touch Übernatürlichkeit, welchen das Buch bereithielt. Die Welt Cassardim wurde, wie eben schon erwähnt, unheimlich gut beschrieben, sodass man als Leser, meiner Meinung nach, kaum Vorstellungsprobleme hat. 

Amaia und besonders Noár habe ich sofort ins Herz geschlossen, auch wenn ich mir bis zum Ende hin nicht sicher war, was Noárs tatsächliche Absichten bezüglich Amaia waren. Bei ihm war ich generell immer wieder hin und hergerissen, da ich ihn zum Einen richtig toll fand, aber auf der anderen Seite hat er sich oft wie ein totaler Bösewicht benommen. Nichtsdestotrotz ist Noár einer meiner Lieblingscharaktere geworden. Was Amaia angeht, so ist sie mir mit ihrer neugierigen und alles hinterfragenden Art schon seit Beginn des Buches sympathisch gewesen. Auch die Nebencharaktere Keeza, Rhome und vor allem Zoey fand ich großartig, da Rhome mit seinem Sarkasmus der Geschichte das gewisse Etwas gegeben hat, Keeza mich gegen Ende hin echt überraschen konnte und Zoey einfach ein total liebenswerter Charakter war, den jede Story gebrauchen könnte.

Alles in allem fand ich den ersten Band von Cassardim großartig und kann es nun kaum erwarten, Ende November den zweiten Band in den Händen halten zu können. Ich kann euch das Buch also total empfehlen, besonders wenn ihr auf Romantasy steht und mal in eine ganz andere Welt eintauchen wollt.


Rezension: The Plus One

Rezension: The Plus One





Titel: The Plus One
Autor: Sarah Archer
Preis: € 12,99 (D) € 13,40 (A)
Seiten: 352
Verlag: Heyne
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟


Inhalt


The Plus One handelt von der 29-jährigen Kelly, welche unbedingt, wenn es nach dem Kopf ihrer Mutter geht, für die Hochzeit ihrer Schwester eine Begleitung braucht. Allerdings macht sich Kelly nicht sonderlich viel aus Männern und ihre bisherigen Beziehungen, sowie die Ehe ihrer Eltern sind Beweis genug dafür, dass es keine wahre Liebe gibt. Oder ? Denn als sich die Ingenieurin Kelly kurzerhand dafür entscheidet sich ihre Begleitung, namens Ethan, selbst zu bauen, kommt ihre Einstellung zur Liebe ins Wanken.

Meinung


Mein erster Gedanke nachdem ich "The Plus One" beendet habe, war der, dass ich mir nicht ganz sicher war, wie ich das Buch fand und mit wie vielen Sternen ich es bewerten sollte. Denn Sarah Archers Roman hat es geschafft mich im Zwiespalt zurückzulassen. Warum das so ist, dass werde ich sofort erläutern, allerdings möchte ich mich vorher noch gerne bei dem Bloggerportal und dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Fangen wir zuerst bei dem Cover des Buches an. Dieses hat mich, dank der mintfarbenen Töne, sofort angesprochen und auch die süße Abbildung von Kelly und Ethan, passen meiner Meinung nach super zur Geschichte. Dies trifft ebenso auf den Titel zu.

Was mir bei "The Plus One" unheimlich gut gefallen hat, war Sarah Archers Schreibstil. Dieser trägt den Leser regelrecht durch die Geschichte und sorgt dafür, dass man sehr schnell durch das Buch kommt, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Ich hatte während des Lesens immer das angenehme Gefühl, mich einfach fallen lassen und den Kopf ausschalten zu können. 

Auch die grundsätzliche Idee zu "The Plus One" hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die Roboterthematik. Aber kommen wir nun zu meinen Kritikpunkten. Nach dem lockeren und leichten Einstieg in das Buch, habe ich nicht mit der, meiner Meinung nach, komischen Entwicklung gerechnet. Ich fand, dass Kelly im Laufe der Geschichte immer egoistischer wurde, weshalb mir ihr Sinneswandel am Ende, ziemlich unauthentisch und viel zu abrupt vorkam. Auch mit Ethan, dem Roboter, hatte ich ein kleines Problem. Dieser war, meiner Ansicht nach, viel zu menschlich, dafür, dass er ein Roboter ist. Aufgrund dessen musste ich mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es sich bei Ethan um keinen Menschen handelt, weshalb mir aus diesem Grund die Liebesgeschichte von Kelly und Ethan total komisch vorkam. Was des Ende angeht, so wurde meiner Meinung nach, alles viel zu schnell abgetan, nur damit es dann doch noch ein "Happy End" gab. 

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war die fehlende Nähe zu den ganzen Charakteren. Denn bis auf Priya, war kein Charakter dabei, der mir sonderlich sympathisch war. Auch mit Kelly konnte ich mich leider überhaupt nicht identifizieren, was ihre Handlungen, oftmals sonderbar und undurchdacht erschienen ließ. Kellys ganze Familie schien sich die gesamte Zeit überhaupt nicht für das Leben von Kelly zu interessieren, bis auf den Aspekt, dass sie endlich einen Mann braucht, um in den Augen ihrer Mutter, als interessant zu gelten. Damit wurde für mich persönliche eine falsche Message vermittelt.

Daher war "The Plus One" für mich ein Buch für Zwischendurch, bei dem ich auch nicht allzu viel nachdenken musste und dem lockeren Schreibstil von Sarah Archer gut folgen konnte.
Rezension: Frankly in Love

Rezension: Frankly in Love





Titel: Frankly in Love
Autor: David Yoon
Preis: € 19,00 (D) € 19,60 (A)
Seiten: 496
Verlag: cbj
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟


Inhalt


In diesem einzigartigen Jugendbuch geht es um Frank Li, welcher in seiner Zeit vor dem College typische Highschooljugendprobleme durchlebt. So auch die Liebe, welche er zu Beginn in Britt findet und es am liebsten der ganzen Welt mitteilen wollen würde. Es gibt jedoch einen Haken. Denn Franks Eltern kommen aus Korea und wollen ihn deshalb auch nur mit einem koreanischen Mädchen, als Freundin sehen. Da kommt Frank die Idee zusammen mit Joy so zu tun, als ob die beiden ein Paar wären, damit sie sich heimlich mit ihren wahren Partnern treffen können. Allerdings hat Frank zu diesem Zeitpunkt noch nicht damit gerechnet, was noch alles auf ihn zukommen wird.

Meinung


Als erstes möchte ich mich bei dem Bloggerportal und dem cbj-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken. Frankly in Love, war für mich eines dieser besonderen Bücher, welche mir anfangs nicht so gut gefielen, mich aber mit jeder gelesenen Seite mehr und mehr verzaubern konnten. 

Was die Gestaltung des Buches angeht, so finde ich den grünen Buchschnitt und das Cover wundervoll. Der Titel, dessen Gestaltung mir am besten gefällt, da es so wirkt, als ob die Wörter „frankly“ und „love“ aus mehreren bunten Papierschichten bestehen, sagt bereits viel über den Inhalt von dem Buch aus.

Kommen wir nun zu einem meiner Kritikpunkte. „Frankly in Love“ konnte mich leider zu Beginn nicht sofort begeistern, weshalb ich auch ziemlich lange für das Lesen gebraucht habe. Das lag zum einen an dem Schreibstil, mit dem ich nicht sofort klargekommen bin, da ich ihn etwas seltsam fand und zum anderen an dem eher seichten Beginn der Geschichte. Bei dem Schreibstil könnte man natürlich rätseln, ob es nicht vielleicht an der Übersetzung lag, welche ihn so komisch wirken hat lassen und die englische Version möglicherweise besser ist. Aber je weiter ich schließlich gelesen habe, umso mehr habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt und konnte das Buch genießen.

Wie bereits erwähnt, fand ich den Inhalt zu Beginn etwas seichte und leicht und habe mich daher auf eine normale Teenagerliebesgeschichte eingestellt. Aber auf keinen Fall, habe ich mit einer enorm tiefgründigen und auch sehr interessanten Geschichte eines Jugendlichen gerechnet, welche wichtige Themen, wie beispielsweise Rassismus, den Tod und die Liebe behandelt. Während des Lesens litt ich daher immer wieder mit Frank mit, oder freute mich für ihn, wenn er eine Erfahrung machte, die für sein Leben essenziell war. Ein Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat, war der kleine Einblick in die koreanische Kultur, wo sowohl die guten als auch die Schattenseiten vorgestellt wurden. Zum Ende hin konnte mich das Buch sogar zu Tränen rühren, was durchaus etwas bedeutet.

Mit Frank konnte ich mich im Laufe der Geschichte immer besser identifizieren, auch wenn ich erst Probleme damit hatte, da ich mit den meisten Teenagerproblemen nichts mehr anfangen konnte. Aber es geht in „Frankly in Love“ schließlich auch um das Erwachsenwerden und sich selbst finden, was Themen sind, welche über das Jugendalter hinausgehen. Frank empfand ich als einen sehr angenehmen und lustigen Protagonisten, welcher ebenfalls offen seine Gefühle zeigen konnte und mir dadurch sehr sympathisch wurde. Auch die Nebencharaktere, wie Q, Britt und Joy hatten einen sehr eigenen Charakter, welche man dadurch nach und nach ins Herz schließen musste, genauso wie Franks Eltern.

Somit konnte mich das Buch, trotz des holprigen Starts, sehr von sich überzeugen und ich kann euch „Frankly in Love“ total empfehlen, falls ihr ihr einen kleinen Einblick in die koreanische, aber auch amerikanische Kultur haben wollt und ein tolles Jugendbuch sucht, welches ebenfalls wichtige Themen anspricht.
Rezension: How To Love A Rockstar

Rezension: How To Love A Rockstar





Titel: How to Love a Rockstar
Autor: Keira Flanagan
Preis: € 4,99
Seiten: 352
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟


Inhalt


"Im Blitzlichtgewitter sieht die Welt auf einmal ganz anders aus"
Das muss auch Josy erfahren, deren Leben auf einmal Kopf steht, nachdem Cedric, der Leadsänger der Lonely Lions, Irlands angesagtester Band, sie vor laufenden Kameras geküsst hat. Nun denkt die ganze Welt, dass sie seine Freundin ist – eine Lüge, die Cedric gerne aufrechterhalten würde, denn er ist den Presserummel um sein Privat- und Liebesleben gründlich leid! Er will endlich Zeit haben, sich voll auf seine Musik zu konzentrieren. Nur so kann er vergessen, was er zurückgelassen hat, um dahin zu kommen, wo er jetzt ist. Also schlägt er Josy vor, noch eine Weile länger seine Freundin zu spielen. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr verschwimmen die Grenzen von Spiel und Wirklichkeit ...

Meinung


Zu allererst möchte ich mich bei dem lieben LYX-Team und der Bloggerjury für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken. Nachdem ich bisher noch kaum Rockstar-Romane gelesen habe, war ich umso gespannter auf How to Love a Rockstar. Bereits nach dem Lesen der Inhaltsangabe, war ich mehr als bereit das Buch zu beginnen. Leider hat mich das Buch jedoch ein wenig in Sachen Handlung und Charaktere enttäuscht, wobei mich die Idee der Geschichte selbst fesseln konnte.

Das Cover finde ich ziemlich passend für eine Rockstargeschichte, da es sofort einen Hinweis darauf gibt, dass es hier um Musik geht und ich es viel lieber habe, wenn darauf keine Menschen abgebildet sind. Auch die Farben harmonieren meiner Meinung nach sehr gut miteinander.

Was den Schreibstil von Keira Flanagan betrifft, so hat mir dieser gut gefallen, da man damit super schnell durch das Buch kommt und Lust bekommt weiterzulesen. Ich würde ihn daher als locker und leicht beschreiben. Ebenfalls die Idee von How to Love a Rockstar hat mir sehr zugesagt. Was jedoch die Umsetzung betrifft, so hat Keira ein paar Handlungen nicht immer genau ausgeführt, oder sie zu schnell abgetan, wodurch es mir ziemlich schwer fiel, mich mit den Charakteren zu identifizieren. Ich hätte mir hier gewünscht, dass ein paar der schönen Momente näher beschrieben worden wären, wodurch man dann auch eher die Verbindung zwischen Jolene und Cedric gespürt hätte.

Mit den Charakteren selbst bin ich leider nicht ganz warm geworden, da sie sich des Öfteren total widersprüchlich verhalten haben. Hier hat mich am allermeisten Jolenes beste Freundin Drew genervt, welche sich beinahe bis zum Ende der Geschichte unheimlich kindisch aufgeführt hat, wo ich mir teilweise schon dachte, wow und so jemand soll eine beste Freundin sein. Und genau deshalb kam mir die “Versöhnung“ von Jolene und Drew etwas zu abrupt und ziemlich wie ein Lückenfüller vor.
Jolene selbst wirkte auf mich zu Beginn, wie eine starke Frau, die genau weiß, was sie im Leben will und die auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, sich durchzusetzen. Allerdings wurde dieses Bild von ihr relativ schnell zerstört, denn wenn es um Cedric ging, hat sie sofort alle ihre Prinzipien über Bord geworfen und sich in ein naives und unsicheres Mädchen verwandelt.
Ebenfalls Cedric hat mir als Charakter nicht so gut gefallen, da er die meiste Zeit über total arrogant war und seine Handlungen sehr oft ziemlich überstürzt und klischeehaft waren. Erst gegen Ende bin ich mit ihm besser klargekommen, was einzig allein daran lag, dass er nicht die ganze Zeit den Kotzbrocken hat raushängen lassen.

Somit war How to Love a Rockstar leider mein bisheriges Flop-Buch in diesem Monat, wobei ich erneut dazusagen muss, dass mir die Idee der Story sehr gut gefallen hat und mir Keira Flanagans leichter Schreibstil, während meiner Prüfungszeit, sehr zugesagt hat, da ich dadurch das Buch innerhalb von 3 Tagen beenden konnte.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Copyright © 2014 Life with books , Blogger