Rezension: Die Erwählten - Tödliche Bestimmung
*Rezensionsexemplar
Titel: Die Erwählten - Tödliche Bestimmung
Autor: Veronica Roth
Preis: € 18, 00 (D) € 18, 50 (A)
Einband: Hardcover
Seiten: 576
Verlag: Penhaligon
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟
Inhaltsangabe
Mit ihrer dystopischen Trilogie »Die Bestimmung« hat Veronica Roth Bestseller-Geschichte geschrieben. Jetzt ist sie zurück, besser und stärker als jemals zuvor – mit ihrem ersten Fantasy-Roman für Erwachsene! Das Besondere: Der spektakuläre Urban-Fantasy-Zweiteiler beginnt, wo andere Romane enden – mit dem Sieg der Helden über den mächtigen dunklen Feind. Doch dieses Happy End ist nur vorübergehend. Zehn Jahre später stehen die Erwählten ihrem größten Gegner erneut gegenüber, und er treibt ein abgrundtief böses Spiel mit ihnen … Außergewöhnlich, neu und atemberaubend spannend kehrt Veronica Roth zurück zu ihren Wurzeln und einer urbanen Welt mit einer starken Heldin, die bereit ist, alles für ihre Freunde und ihre Liebe zu riskieren.
Meinung
Was das Cover angeht, so finde ich im Nachhinein, dass es unheimlich gut zur Geschichte passt und auch die Farben, sowie der Titel, sind meiner Meinung nach sehr gut gewählt und ansprechend. Einzig allein anmerken würde ich, dass mich das Aussehen des Titels sehr an den Titel von "Die Bestimmung" erinnert hat, weshalb ich anfangs ein bisschen verwirrt war und dachte, dass die beiden Geschichten miteinander zusammenhängen.
Bezüglich Veronica Roths Schreibstil kann ich sagen, dass mich dieser während des Lesens immer wieder gezwungen hat weiterzulesen, da sie jedes Kapitel mit einem Mini - Cliffhanger endet hat lassen. Die Spannung war hier also definitiv vorhanden. Das Leseerlebnis positiv beeinflusst haben ebenfalls die diversen Zeitungs - oder Buchausschnitte, welche dem Leser zusätzliche Informationen zur Geschichte bereitgestellt haben. Auch einmal etwas anderes war die düstere Art mit der die Autorin die Welt und die Gedanken der Protagonistin beschrieben hat.
Und apropos Protagonistin. Mit Sloane als Protagonistin hatte ich zu Beginn so meine Schwierigkeiten, da ich ihre Gefühle und Handlungen einerseits nachvollziehen konnte und andererseits hat sie die Welt teilweise zu skeptisch und dunkel betrachtet, was allerdings auch irgendwie verständlich ist, nach alldem, was sie durchgemacht hat. Mit der Zeit merkt man als Leser, dass sie ziemlich tiefe seelische Wunden durch den Kampf gegen den Dunkeln erlitten hat und dadurch wird sie dem Leser dann etwas sympathischer. Aber nicht nur sie hat tiefsitzende Wunden, sondern auch die anderen Helden haben immer wieder mit den Ereignissen der Schlacht zu kämpfen, was Roth meiner Meinung nach ziemlich gut darstellt. Mein Lieblingscharakter ist definitiv Mox, welchen man allerdings erst im späteren Verlauf der Geschichte kennenlernt und ich deshalb hier nichts über ihn verraten werde.
Von mir kriegt das Buch insgesamt vier Sterne, da mich die Geschichte schon ziemlich fesseln konnte und Veronica Roth eine sehr interessante Welt erschaffen hat, aber aufgrund des holprigen Einstiegs in das Buch hat es einen Stern abgezogen bekommen. Auf was ich jetzt allerdings enorm gespannt bin ist die Fortsetzung, denn nach diesem Ende will ich unbedingt wissen wie es weitergeht.


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