*Rezensionsexemplar

Titel: Hex Files - Hexen gibt es doch
Autor: Helen Harper
Preis: € 6, 99 (eBook)
Seiten: 340
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟
Inhalt
Um eines direkt klarzustellen: Ivy Wilde ist keine Heldin. Eigentlich ist sie die allerletzte Hexe auf der Welt, die man rufen würde, sollte man magische Unterstützung benötigen (was nicht heißt, dass sie es nicht könnte!). Ginge es nach Ivy selbst, würde sie am liebsten den ganzen Tag auf der Couch hängen, Serien gucken, Junkfood mampfen und mit ihrer Katze Streitgespräche führen. Doch durch einen Bürokratiefehler wird Ivy Opfer einer vertauschten Identität und unfreiwillig – sehr, sehr unfreiwillig! – mitten hineingeschleudert in den Arkanen Zweig, der Ermittlungsbehörde des Heiligen Ordens der Magischen Erleuchtung. Rasend schnell vervierfachen sich Ivys Probleme, als dann auch noch ein wertvolles Objekt gestohlen und sie daher gezwungen ist, mit Adeptus Exemptus Raphael Winter zusammenzuarbeiten. Raphaels saphirblaue Augen lassen in Ivys Magen zwar irgendwie Schmetterlinge flattern, aber eigentlich zeigt der Adeptus all das, was Ivy aus tiefstem Herzen ablehnt: die freudlosen Tücken von zu viel stoischem Hexenwerk. Und je länger Raphael Ivy piesackt, desto größer wird ihr Verlangen … ihn in einen Frosch zu verwandeln!
Meinung
Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die liebe Bloggerjury und an den LYX-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, raus. Nachdem ich mir die, zugegebenermaßen, ziemlich lustige Inhaltsangabe durchgelesen habe, war ich bereits Feuer und Flamme für die Geschichte. Denn mich hat die Kombination der Hexen -und Liebesthematik von Beginn an angesprochen. Letztendlich hat mich die Geschichte super unterhalten können und weshalb das so ist, erfahrt ihr, wenn ihr weiterleset.
Mir persönlich gefällt das Cover mit den rosa und lila Tönen, sowie dem scherbenartigen Hintergrund und der Stadtkulisse sehr gut, auch wenn man ohne den Titel nicht sofort auf ein Buch schließen würde, in dem es um Hexen geht.
Dank Helen Harpers Schreibstil habe ich mich während des Lesens köstlich amüsieren können, da dieser sich sowohl durch Humor und Spannung auszeichnet und den Leser regelrecht catchen kann. Helen Harper schafft es damit, dass sich der Leser während des Lesens sowohl entspannen kann, da man super schnell durch das Buch kommt, aber gleichzeitig will man natürlich unbedingt wissen, was bei den Ermittlungen rauskommt und wer hinter dem ganzen Komplott steckt, von welchem das Buch handelt.
Mir haben sowohl Ivy als auch Raphael als Protagonisten super gut gefallen, wobei mir Ivy noch um ein Stückchen sympathischer war, da sie von der Autorin ziemlich bodenständig und mit sich selbst im Reinen beschrieben wurde und das fehlt mir ziemlich oft bei Protagonisten. Jedoch sieht man bei Ivy trotzdem eine Art Veränderung, da sie sich im Laufe der Geschichte immer wieder, bezüglich ihrer Vergangenheit und Gefühlen öffnet. Raphael hat mir aber auch ziemlich gut gefallen, da er ,anders als zu Beginn der Geschichte, durch Ivys Einfluss, immer lockerer wurde und gemerkt hat, dass die Welt nicht immer schwarz und weiß ist. Einen besonderen Pluspunkt bekommt die Autorin von mir dadurch, dass sie Katzen so aktiv in die Geschichte integriert hat und deshalb ist Brutus einer meiner absoluten Lieblingscharaktere im Buch.
Besonders toll fand ich die Hexenthematik und das es bekannt war, dass es unter normalen Menschen auch Hexen und Hexer gibt. Der einzige Grund warum das Buch von mir nicht ganze fünf Sterne bekommen hat ist der, dass mir die Entwicklung der Beziehung von Ivy und Raphael viel zu langsam ging und es erst gegen Ende zu einer Annäherung der beiden gekommen ist. Allerdings habe ich vor ein paar Tagen bemerkt, dass es noch zwei weitere Bücher über Ivy und Raphael geben wird, weshalb ich denke, dass sich deren Beziehung in den Fortsetzungen noch stark entwickeln wird.
Zusammenfassend hat mir das Buch als Auftakt super gut gefallen und ich bin schon richtig gespannt, wie es mit Ivy und Raphael in den Folgebänden weitergehen wird und ich freue mich definitiv auf den humorvollen Schreibstil von Helen Harper, denn einzig und allein deshalb kann ich euch das Buch total ans Herz legen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen