Rezension: Cassardim

*Rezensionsexemplar


Titel: Cassardim - Jenseits der Goldenen Brücke
Autor: Julia Dippel
Preis: € 13,40 (eBook)
Seiten: 528
Verlag: Planet ! 
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟

Inhalt

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.


Meinung

Cassardim wurde mir freundlicherweise bei der Adventskalenderaktion von NetGalley als eBook bereitgestellt. Und wow ich kann euch nur sagen, dass ich es schon so viel früher lesen hätte sollen, denn es wurde für mich definitiv zu einem Jahreshighlight und ich glaube ich muss jetzt alle Bücher von Julia Dippel lesen, da sie unheimlich gut schreiben kann. Aber bevor ich der Schwärmerei verfalle, möchte ich zuerst einmal auf das Cover eingehen.

Meiner Meinung nach passen die sandigen Farben super zu dem Bild, was ich von Cassardim hatte, auch wenn es sehr vielseitig beschrieben wurde. Was mir nicht so gut gefällt ist, dass man Amaias Gesicht sieht, denn so habe ich sie mir definitiv nicht vorgestellt, aber das ist nur ein winzig kleiner Kritikpunkt, denn sonst gefällt mir das Cover total gut.

Über Julia Dippels Schreibstil habe ich etwas weiter oben bereits ein bisschen geschwärmt und ich kann nun nur noch einmal beteuern, wie toll ich ihn finde. Ich bin damit nur so durch das Buch geflogen und konnte mir die Landschaft regelrecht bildlich vorstellen. Aus diesem Grund durfte auch schon der erste Band von Izara bei mir einziehen, denn ich muss unbedingt mehr von der Autorin lesen.

Auch die Geschichte an sich hat mich total umgehauen, da ich etwas Vergleichbares in dieser Art noch nie gelesen habe. Die Thematik mit dem langsamen Altern hat mich zu Beginn zwar etwas verwirrt, aber irgendwie gefiel es mir von Seite zu Seite immer besser, genauso wie der Touch Übernatürlichkeit, welchen das Buch bereithielt. Die Welt Cassardim wurde, wie eben schon erwähnt, unheimlich gut beschrieben, sodass man als Leser, meiner Meinung nach, kaum Vorstellungsprobleme hat. 

Amaia und besonders Noár habe ich sofort ins Herz geschlossen, auch wenn ich mir bis zum Ende hin nicht sicher war, was Noárs tatsächliche Absichten bezüglich Amaia waren. Bei ihm war ich generell immer wieder hin und hergerissen, da ich ihn zum Einen richtig toll fand, aber auf der anderen Seite hat er sich oft wie ein totaler Bösewicht benommen. Nichtsdestotrotz ist Noár einer meiner Lieblingscharaktere geworden. Was Amaia angeht, so ist sie mir mit ihrer neugierigen und alles hinterfragenden Art schon seit Beginn des Buches sympathisch gewesen. Auch die Nebencharaktere Keeza, Rhome und vor allem Zoey fand ich großartig, da Rhome mit seinem Sarkasmus der Geschichte das gewisse Etwas gegeben hat, Keeza mich gegen Ende hin echt überraschen konnte und Zoey einfach ein total liebenswerter Charakter war, den jede Story gebrauchen könnte.

Alles in allem fand ich den ersten Band von Cassardim großartig und kann es nun kaum erwarten, Ende November den zweiten Band in den Händen halten zu können. Ich kann euch das Buch also total empfehlen, besonders wenn ihr auf Romantasy steht und mal in eine ganz andere Welt eintauchen wollt.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Copyright © 2014 Life with books , Blogger