Rezension: Illuminae

Rezension: Illuminae





Titel: Illuminae
Autor: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Preis: € 19,95 (D) € 20,60 (A)
Einband: Hardcover
Seiten: 608
Verlag: dtv
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟




Klappentext

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.


Meinung

Über dieses Buch muss man meiner Meinung nach eine Rezension schreiben, denn ich kann euch vorab schon sagen, dass es mich regelrecht umgehauen hat. Es ging sogar so weit, dass ich direkt nach dem Beenden des Buches erst einmal kein anderes Buch lesen wollte bzw. lesen konnte. Und somit wurde Illuminae zu einem meiner Jahreshighlights. Wenn nicht sogar zu einem Lieblingsbuch, da mich schon sehr sehr lange kein Buch mehr so überzeugen konnte. Und welch eine Überraschung, war Gemina das einzige Buch, was ich nach Illuminae begonnen habe und zur Zeit gespannt lese.

Von Amie Kaufman und/oder Jay Kristoff habe ich vor Illuminae noch kein einziges Buch gelesen, aber ich plane es definitiv zu ändern, weshalb Nevernight bereits auf meinem Kindle auf mich wartet. Der Schreibstil der beiden Autoren war einfach grandios, wo aber auch die Aufbereitung des Buches gut dazu beigetragen hat, auf welche ich gleich noch genauer eingehen werde. Mit jeder Seite, die verstrich, wollte man immer mehr lesen, weil Jay Kristoff und Amie Kaufman es geschafft haben, dass das ganze Buch durch und durch spannend und man während des Lesens der Geschichte regelrecht gefesselt war. Der herrliche Sarkasmus und die doch ein wenig vorhandene Brutalität haben sich wunderbar ergänzt, was aber keines Falls bedeutet, dass Emotionen außen vor gelassen wurden. 

Von der bereits vorher genannten Aufmachung des Buches bin ich total begeistert. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, welches keinen wirklichen Fließtext hatte und mich trotzdem so dermaßen von sich überzeugen konnte. Aber um euch nichts vorwegzunehmen, kann ich nur sagen, dass ihr selbst sehen solltet, was ich mit der besonderen Aufmachung meine.

Kady und Ezra gehören seit Illuminae zu meinen absoluten Lieblingscharakteren. Meiner Meinung nach wurden die Charaktere so gut ausgearbeitet, dass ich mir wünschte die beiden wären nicht nur fiktiv. An Kady mag ich besonders, dass sie anfangs vielleicht klein und zierlich wirkt und man sie dadurch unterschätzen könnte, aber wenn sie einmal loslegt, dann so richtig. Und Ezra gefällt mir sehr gut, da er meiner Meinung nach sehr offen mit seinen Gefühlen umgeht und versucht bis zuletzt tapfer durchzuhalten.

Also ihr seht schon. Ich bin total verliebt in Illuminae und hoffe, dass das bei Gemina und Obsidio auch der Fall sein wird. Leider hat der dtv-Verlag letztes Jahr verkündet, dass er zur Zeit nicht plant, Obsidio zu übersetzen, da es zu wenig Nachfrage bei Illuminae und Gemina gab, was ich soooo schade finde, da beide total gute Bücher sind, die ich wirklich jedem ans Herz legen kann und möchte. Und somit hoffe ich, dass ihr euch die Bücher zumindest einmal anseht und wenn nicht auf deutsch dann auf englisch.










Rezension: Backstage - Bühne frei für Daisy

Rezension: Backstage - Bühne frei für Daisy





Titel: Backstage - Bühne frei für Daisy
Autor: Rebekah L. Purdy
Preis: € 10,00 (D) € 10,30 (A)
Einband: Taschenbuch
Seiten: 368
Verlag: cbt
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟einhalb



Inhalt

In dem dritten Band der Backstage-Reihe geht es nicht um eine typische Liebesgeschichte, denn Daisy will sich an Trevin Jacobs - einem Mitglied der super berühmten Boyband Seconds to Juliet - rächen. Dieser hat sie nämlich an einem sehr besonderen Tag abblitzen lassen, indem er nicht als Date zu ihrem Homecoming-Ball erschienen ist. Als dieser sie auf der Tournee jedoch nicht mal erkennt, ist für Daisy klar, dass sie ihren Racheplan strikt durchziehen wird. Aber auch Trevin verfolgt ein Ziel. Er schließt eine Wette mit Ryder ab, dass Daisy sich bis zum Ende des Sommers in ihn verlieben wird. Allerdings könnte dies viel schwieriger werden als gedacht, da Daisy absolut kein Interesse hat.

Meinung

Nachdem ich mir in einer Buchhandlung den Klappentext von Backstage durchgelesen habe und mir dieser danach nicht mehr aus dem Kopf ging, war ich sehr erfreut darüber, als mir das Bloggerportal ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat. Außerdem wollte ich schon seit längerer Zeit ein Buch über  eine Band, gemischt mit einer Liebesgeschichte lesen, weshalb es genau zum richtigen Zeitpunkt ankam. 

Bei der Backstage-Reihe wird jeder Band von einer anderen Autorin geschrieben und somit hat jedes Bandmitglied und Mädchen einen von der jeweiligen Autorin ausgewählten Charakter, was ich eigentlich ziemlich gut finde. 
Rebekah L. Purdys leichter und süßer, aber doch spannender Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, da man als Leser unbedingt weiterlesen wollte, um zu erfahren wie die Geschichte von Trevin und Daisy endet. Allerdings denke ich, dass mir der Schreibstil noch viel besser gefallen hätte, wenn ich so um die 14 Jahre alt gewesen wäre, da ich mittlerweile doch ein paar anspruchsvollere Bücher lese.

Die Geschichte an sich war für mich ein leichtes, lockeres Sommerbuch für Zwischendurch, welches aber durchaus an ein paar Stellen sehr emotional war. Außerdem hat die Geschichte es geschafft, dass ich aus der Welt von meinem vorherigen Buch (Rebellion) wieder herausgekommen bin und wieder Lust auf andere Bücher hatte. Und ich bin überzeugt davon, dass es für jüngere Leser im Sommer ein sehr gutes Buch ist.

Die Charaktere waren mir alle ein bisschen zu oberflächlich und wenn es tiefgründiger wurde, ging mir die Erklärung zu schnell, vor allem bei Daisys Problemen. Allerdings bin ich das von vielen Jugendbüchern gewohnt und man hat, wenn man jünger ist, noch ganz andere Probleme, als eine erwachsene Person. Dennoch fand ich Daisy und Trevin sehr sympathisch und besonders Letzteren mag ich bisher am meisten von der Boyband, da er mir sehr nett und liebenswert vorkam.

Zusammengefasst würde ich das Buch jedem jüngeren Leser, der zusätzlich sehr an Boybands und Liebesgeschichten interessiert ist, für den Sommer empfehlen. Allerdings können ebenfalls erwachsene Personen die Reihe lesen, aber dann wäre es eher eine gemütliche Reihe für Zwischendurch.


Rezension: Everything I Didn't Say

Rezension: Everything I Didn't Say





Titel: Everything I Didn't Say
Autor: Kim Nina Ocker
Preis: € 12,99 (D) € 13,30 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 517
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟




Klappentext

Meine Geschichte hat viele Happy Ends – viele Momente, in denen ich gerne auf Stopp gedrückt und den Augenblick für immer im Herzen eingeschlossen hätte. Und dann ging es weiter … 
Als Jamie und Carter sich zum ersten Mal gegenüberstehen, sprühen zwischen ihnen augenblicklich die Funken. Dabei wissen sie beide, dass sie unbedingt die Finger voneinander lassen müssen: Jamie hat gerade erst ihren Job als Dramaturgieassistentin angetreten, und Carter ist als Star der Show vertraglich dazu verpflichtet, sich nicht mit einer Frau an seiner Seite in der Öffentlichkeit zu zeigen. Doch mit jedem Tag, den sie miteinander verbringen, knistert es heftiger zwischen ihnen, bis sie der Anziehungskraft nachgeben – nicht ahnend, dass das ihre Leben gehörig durcheinanderbringen wird ...

Meinung

Als aller erstes muss ich euch mitteilen, dass Everything I Didn't Say eines meiner Jahreshighlight geworden ist, da es mich total überzeugen und begeistern konnte.Weshalb ich auch unheimlich froh bin, dass mir das liebe Bloggerjury-Team ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat. Einzig allein das Cover ist traumhaft schön und definitiv ein Hingucker, dank der wunderbaren Farbkombination. Auch der regelrecht süchtig machende Schreibstil hat dazu beigetragen, dass man als Leser andauernd weiterlesen will. 

Da dies das erste Buch ist, dass ich von Kim Nina Ocker gelesen habe, war ich total überrascht von dem tollen Schreibstil und ich glaube, dass ihre vorherigen Bücher ebenfalls bald von mir gelesen werden müssen. Bereits von Anfang an war ich unheimlich gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird und in jeder freien Minute wollte ich unbedingt weiterlesen, weshalb ich es schließlich innerhalb von 5 Tagen beendet habe, obwohl ich in der Weihnachtszeit relativ viel Stress hatte. Die Charaktere durchlaufen mit zunehmendem Handlungsverlauf mehrere Veränderungen, weshalb man ihre Entwicklung super mitverfolgen kann, was mir persönlich total gut gefallen hat. Mit Jamie hatte ich teilweise ein paar Probleme, weil sie mir oft zu skeptisch war, was man allerdings sehr gut nachvollziehen kann, je weiter man im Buch vorankommt. Carter jedoch habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen und für mich hat er definitv das Potenzial für einen Bookboyfriend.

Auch das Setting war etwas ganz Neues für mich, da es ja um die Schauspiel- und Filmbranche geht und ich bisher noch nichts Vergleichbares gelesen habe. Denn ich finde es super interessant einen kleinen Einblick in diese Welt zu bekommen und von einem Protagonisten zu lesen, der ein Teil davon ist und eine Leidenschaft für das Schauspielern hat. Es werden ebenfalls Vor- und Nachteile dieser Branche aufgegriffen, wo man sich als Leser überlegt, wie sehr das auf manche Schauspieler und Superstars zutrifft.

Somit kann ich dieses Buch absolut jedem empfehlen, der New Adult mag, sich für die Welt der Schauspieler und Stars interessiert und Lust auf ein teilweise sehr emotionale und liebenswerte Geschichte hat. Außerdem bin ich jetzt super gespannt auf den zweiten Band, namens Everything I Ever Needed und dieser erscheint bereits am 28.02.2020.



Rezension: Christmas Shopaholic

Rezension: Christmas Shopaholic





Titel: Christmas Shopaholic
Autor: Sophie Kinsella
Preis: € 10,00 (D) € 10,30 (A)
Einband: Taschenbuch
Seiten: 512
Verlag: Goldmann
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟einhalb





Inhalt

In Sophie Kinsellas neuestem und somit neunten Band, der Shopaholic-Reihe, wird es für Becky herrlich weihnachtlich und ebenso stressig. Denn Beckys Mama verkündet, dass dieses Jahr, Becky höchstpersönlich das Weihnachtsfest ausrichten wird und einzig allein damit ist das Chaos vorprogrammiert, da Becky versucht auf unzählig viele Wünsche und Anmerkungen einzugehen. Doch damit nicht genug. Denn wie aus dem Nichts taucht Beckys Exfreund Craig auf, welcher ebenfalls dafür sorgt, das dieses Weihnachten definitiv kein langweiliges wird. 

Meinung

Nachdem ich Sophie Kinsellas Schreibstil bereits kenne und liebe habe ich mich unheimlich gefreut, als mir das Bloggerportal ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat, da es für mich keine bessere Mischung eines Weihnachtsbuches mit solch einem humorvollen Schreibstil gibt. Und wie man bereits erahnen kann, hat mich auch dieses Buch von ihr nicht enttäuscht.

Angefangen bei dem, wie bereits erwähnten und bekannten, humorvollen Schreibstil von Sophie Kinsella, verleiht ebendieser dem Buch den perfekten Pep und es wird nie langweilig. Besonders während des Lesens musste ich öfters lauthals loslachen, da der Inhalt enorm lustig beschrieben wurde, dass man gar nicht anders kann. Und sowas passiert mir persönlich ziemlich selten bei Büchern. 

Zudem verfolgt man als Leser gespannt Beckys Leben und will immer wieder erfahren, wie sie mit alltäglichen Problemen umgeht, die uns ebenfalls oft im Weg stehen. Weshalb man sich in vielen Situationen mehr oder weniger mit Becky identifizieren kann, was sie so real und greifbar macht und das ist meiner Meinung auch der Grund weshalb man immer mehr über sie lesen will und daher so gerne über die Bände begleitet.

Was die Charaktere angeht, die man während der anderen Bände bereits lieb gewonnen hat, so sind diese wieder mit ebenso viel Charme und Humor dabei und halten Beckys Leben, so gut es geht, auf Trab.

Somit war dieser Band der Shopaholic-Reihe genau das richtige Weihnachtsbuch für mich, auch wenn einige Wendungen bereits im Vorhinein klar waren. Daher würde ich das Buch so ziemlich jedem zu Weihnachten empfehlen, der auf der Suche nach einer lustigen und unterhaltsamen Geschichte ist und denjenigen unter euch, die Fans der Shopaholic-Reihe sind.









Rezension: Keine Ahnung, ob das richtig ist

Rezension: Keine Ahnung, ob das richtig ist





Titel: Keine Ahnung, ob das richtig ist
Autor: Julia Engelmann
Preis: € 9,00 (D) € 9,30 (A)
Einband: Taschenbuch
Seiten: 128
Verlag: Goldmann
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟



Inhalt

In Julia Engelmanns neuem Buch geht es grundsätzlich um die Themen, die einen jeden von uns beschäftigen, wenn wir älter werden, oder Probleme dabei haben, unsere Identität zu finden. Das sind beispielsweise Themen wie, Selbstfindung, Weiterentwicklung und ganz einfache Situationen im Leben, in denen wir Probleme damit haben, Entscheidungen zu treffen, oder überhaupt den Mut aufbringen uns diesen Situationen zu stellen.

Meinung

Nachdem ich Julias Engelmanns erstes Buch, nämlich „Eines Tages, Baby“, gelesen habe, war ich schockverliebt, denn sie schreibt moderne Gedichte, die mich persönlich dazu angeregt haben, ein bisschen über mein Leben zu philosophieren und so war es mit ihrem neusten Buch nicht anders.

Ihr poetischer, aber durchaus moderner Schreibstil, spricht somit Menschen aus meiner und ihrer Generation an und veranschaulicht ihre Gedanken, wie sie mit Lebenssituationen umgeht, oder eben nicht weiß wie man damit umgehen soll, womit so ziemlich jeder von uns tagtäglich zu kämpfen hat. Und genau deshalb hat mir das Buch so gut gefallen. Es sind manchmal einfache, aber durchaus auch ein paar schwierige Situationen aufgegriffen, die so realitätsnah sind und in denen man sich sofort wiedererkennt. 

Besonders gut gefallen haben mir zwei Gedichte und die solltet ihr euch meiner Meinung nach ansehen, wenn ihr euch das Buch besorgt, nämlich „10 Jahre später“ und „Johann Philipp Müller“. Ersteres, weil ich mich sehr gut mit ihren Gedanken zu dem Gedicht identifizieren konnte und letzteres hat für mich wie eine kleine Geschichte gewirkt, die mir unheimlich gut gefallen hat. Ebenfalls zuckersüß waren die Illustrationen, die Julia Engelmann zu ihren jeweiligen Gedichten zeichnet.

Also, falls ihr Fans von Julia Engelmann seid, oder einfach nur auf moderne Gedichte, welche alltägliche Situationen aufgreifen, steht, dann macht ihr mit „Keine Ahnung, ob das richtig ist“ absolut nichts falsch, weil es einem, meiner Meinung nach, so viel gibt und weiterhilft.










Rezension: Pumpkinheads

Rezension: Pumpkinheads





Titel: Pumpkinheads
Autor: Rainbow Rowell & Faith Erin Hicks
Preis: € 23,99 (A) gebunden; € 9,99 (A) Taschenbuch
Einband: gebundene Ausgabe
Seiten: 224
Verlag: FIRST SECOND/Macmillan Publishers
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟


Klappentext

Deja and Josiah are seasonal best friends. Every autumn, all through high school, they've worked together at the best pumpkin patch in the whole wide world. They say good-bye every Halloween, and they're reunited every September 1st. But this Halloween is different--Josiah and Deja are finally seniors, and this is their last season at the pumpkin patch. Josiah's ready to spend the whole night feeling melancholy about it. Deja isn't ready to let him. She's got a plan: What if, instead of moping, and instead of the usual--slinging lima beans down at the Succotash Hut--they went out with a bang? They could see all the sights! Taste all the snacks! And Josiah could finally talk to that cute girl he's been mooning over for three years.

Meinung

Als ich das Buch das erste Mal in einem Buchgeschäft entdeckt habe, gingen mir zwei Gedanken durch den Kopf, nämlich erstens, dass ich dieses Buch unbedingt kaufen muss und zweitens, dass Pumpkinheads wie das ultimative Herbstbuch bzw. Herbst- Graphic Novel aussieht. Und ich kann jetzt schon vorwegnehmen, das es das auch ist. Aber fangen wir von vorne an.

Nachdem ich so viele verschiedenen Meinungen zu Rainbow Rowells Schreibstil mitbekommen habe, wollte ich mir selbst ein Bild darüber machen, weshalb ich mir die englische Version von Fangirl und dieses Schätzchen von ihr bestellt habe. Und mein Eindruck, bezüglich des Schreibstils der beiden Autorinnen in Pumpkinheads, war durchaus positiv, da man ziemlich leicht durch die Geschichte kommt, was allerdings womöglich daran liegen kann, dass es sich um ein Graphic Novel handelt. Somit hatte ich keinesfalls Langeweile bei dieser süßen herbstlichen Geschichte. Auch an dem Zeichenstil konnte ich nichts aussetzen, da selbst an die kleinsten Details, wie zum Beispiel ein Schriftzug auf Schildern und Poster, gedacht wurde, was mir zeigt, dass die beiden Autorinnen sehr viel Liebe in das Buch gesteckt haben.

Die Handlung an sich, ist nichts unfassbar Neues, da sich die Story um die Themen Freundschaft, Liebe und Weiterentwicklung dreht. Allerdings tragen die sorgfältig durchdachten Charaktere und die zauberhafte Umsetzung des Kürbismarktes dazu bei, dass man sich in die leichte Geschichte verliebt und teilweise wird einem auch ein Schmunzeln während des Lesens entlockt.

Zu den Protagonisten kann ich nur sagen, dass ich Josiah und Deja unheimlich toll finde, weil beide total gegensätzliche Persönlichkeiten haben, die sich aber irgendwie perfekt ergänzen. Die beiden Autorinnen haben zudem Merkmale für Deja und Josiah gewählt, mit denen man sich als Leser leicht identifizieren kann und sich selbst in etlichen Situationen wiedererkennt. 

Zusammenfassend ist Pumpkinheads ein richtig süßes Buch, welches geradezu für den Herbst geschrieben und gezeichnet wurde und sich zudem sehr leicht nebenbei lesen lässt. Daher empfehle ich es denjenigen von euch, die eine sehr leichte englische Geschichte suchen, oder sich an Graphic Novels herantasten wollen.
Lesemonat September

Lesemonat September

Wie sagt man so schön ? Spät, aber doch? Na ja, ich habe immerhin eine gute Ausrede, weshalb mein Lesemonat erst jetzt hochgeladen wird. Ich war bis letzten Freitag nämlich im Dauerstress wegen meiner Prüfung, aber es hat leider kein Ende, da diese Woche bereits wieder eine Prüfung auf mich wartet. Aber ich nehme mir jetzt einfach mal die Zeit, um meinen sehr kleinen, aber feinen Lesemonat mit euch zu teilen.

1) Show Me The Stars

Zu diesem Schätzchen habe ich bereits eine Rezension verfasst und würde mich total freuen, wenn ihr hier vorbeischauen würdet, falls ihr es nicht schon getan habt. Aber kurz noch etwas zu meiner Bewertung zum dem Buch. Es hat von mir sehr wohl verdiente 🌟🌟🌟🌟🌟 bekommen.

2) Erebos 2

Eigentlich wollte ich zu diesem Buch auch noch eine Rezension schreiben, aber vielleicht verpacke ich sie einfach kurz und prägnant in diesen Post. Also falls ihr den ersten Teil möglicherweise noch nicht gelesen habt, könnte euch die Inhaltsangabe vielleicht ein bisschen spoileren und ihr solltet zu dem nächsten Buch hinunterscrollen.

Grob gesagt geht es in dem zweiten Teil von Erebos, um dessen Rückkehr und wie es wiederholt, Nick und diesmal auch einen anderen Jungen, namens Derek, tyrannisiert. Denn als Nick zehn Jahre später auf sein Smartphone schaut, findet er dort ein altbekanntes Logo, in einer Form von einer App, wieder. Er weiß natürlich sofort um was es sich dabei handelt und ist in Alarmbereitschaft. Anders als Derek, der anfangs etwas skeptisch hinsichtlich Erebos ist, aber schon nach einer kurzen Zeit Gefallen an dem Computerspiel findet. Allerdings, wie es nun so üblich ist bei Erebos, plant dieses natürlich wieder etwas und scheut vor keinen Maßnahmen zurück.

Das Buch hat mich im September vor allem mit seiner Spannung überzeugen können. Und wenn ich etwas anderes zu tun hatte, habe ich mich trotzdem gefragt, wie es wohl enden wird und wer diesmal hinter Erebos steckt. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit diesem Ende überhaupt nicht gerechnet hätte. Mein einziger Kritikpunkt ist allerdings, dass mir das Ende etwas zu schnell vorangegangen ist und es hätte meiner Meinung nach, noch etwas mehr Drama haben können, weil ich anders als bei dem ersten Band nicht sprachlos dagesessen bin. Aber trotzdem hat mich das Buch total fesseln und begeistern können, weshalb es von mir 🌟🌟🌟🌟einhalb bekommen hat.

3) Der letzte erste Kuss

Der zweite Teil der Firsts-Reihe, von Bianca Iosivoni, hat mich ebenfalls nicht enttäuscht und wurde neben Show Me The Stars sogar zu meinem zweiten Monatshighlight. Ich kann mich bisher noch nicht entscheiden, ob mir Band 1 oder 2 dieser Reihe besser gefallen hat, denn für mich wird die Reihe von Band zu Band besser und Elles und Lukes Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen, sodass ich auch diesem Buch 🌟🌟🌟🌟🌟 gegeben habe. Also falls ihr die Reihe noch nicht kennt oder begonnen habt, ist es eine ganz klare Empfehlung von mir, dies demnächst zu tun.

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