Rezension: The Plus One

Rezension: The Plus One





Titel: The Plus One
Autor: Sarah Archer
Preis: € 12,99 (D) € 13,40 (A)
Seiten: 352
Verlag: Heyne
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟


Inhalt


The Plus One handelt von der 29-jährigen Kelly, welche unbedingt, wenn es nach dem Kopf ihrer Mutter geht, für die Hochzeit ihrer Schwester eine Begleitung braucht. Allerdings macht sich Kelly nicht sonderlich viel aus Männern und ihre bisherigen Beziehungen, sowie die Ehe ihrer Eltern sind Beweis genug dafür, dass es keine wahre Liebe gibt. Oder ? Denn als sich die Ingenieurin Kelly kurzerhand dafür entscheidet sich ihre Begleitung, namens Ethan, selbst zu bauen, kommt ihre Einstellung zur Liebe ins Wanken.

Meinung


Mein erster Gedanke nachdem ich "The Plus One" beendet habe, war der, dass ich mir nicht ganz sicher war, wie ich das Buch fand und mit wie vielen Sternen ich es bewerten sollte. Denn Sarah Archers Roman hat es geschafft mich im Zwiespalt zurückzulassen. Warum das so ist, dass werde ich sofort erläutern, allerdings möchte ich mich vorher noch gerne bei dem Bloggerportal und dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Fangen wir zuerst bei dem Cover des Buches an. Dieses hat mich, dank der mintfarbenen Töne, sofort angesprochen und auch die süße Abbildung von Kelly und Ethan, passen meiner Meinung nach super zur Geschichte. Dies trifft ebenso auf den Titel zu.

Was mir bei "The Plus One" unheimlich gut gefallen hat, war Sarah Archers Schreibstil. Dieser trägt den Leser regelrecht durch die Geschichte und sorgt dafür, dass man sehr schnell durch das Buch kommt, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Ich hatte während des Lesens immer das angenehme Gefühl, mich einfach fallen lassen und den Kopf ausschalten zu können. 

Auch die grundsätzliche Idee zu "The Plus One" hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die Roboterthematik. Aber kommen wir nun zu meinen Kritikpunkten. Nach dem lockeren und leichten Einstieg in das Buch, habe ich nicht mit der, meiner Meinung nach, komischen Entwicklung gerechnet. Ich fand, dass Kelly im Laufe der Geschichte immer egoistischer wurde, weshalb mir ihr Sinneswandel am Ende, ziemlich unauthentisch und viel zu abrupt vorkam. Auch mit Ethan, dem Roboter, hatte ich ein kleines Problem. Dieser war, meiner Ansicht nach, viel zu menschlich, dafür, dass er ein Roboter ist. Aufgrund dessen musste ich mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es sich bei Ethan um keinen Menschen handelt, weshalb mir aus diesem Grund die Liebesgeschichte von Kelly und Ethan total komisch vorkam. Was des Ende angeht, so wurde meiner Meinung nach, alles viel zu schnell abgetan, nur damit es dann doch noch ein "Happy End" gab. 

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war die fehlende Nähe zu den ganzen Charakteren. Denn bis auf Priya, war kein Charakter dabei, der mir sonderlich sympathisch war. Auch mit Kelly konnte ich mich leider überhaupt nicht identifizieren, was ihre Handlungen, oftmals sonderbar und undurchdacht erschienen ließ. Kellys ganze Familie schien sich die gesamte Zeit überhaupt nicht für das Leben von Kelly zu interessieren, bis auf den Aspekt, dass sie endlich einen Mann braucht, um in den Augen ihrer Mutter, als interessant zu gelten. Damit wurde für mich persönliche eine falsche Message vermittelt.

Daher war "The Plus One" für mich ein Buch für Zwischendurch, bei dem ich auch nicht allzu viel nachdenken musste und dem lockeren Schreibstil von Sarah Archer gut folgen konnte.
Rezension: Frankly in Love

Rezension: Frankly in Love





Titel: Frankly in Love
Autor: David Yoon
Preis: € 19,00 (D) € 19,60 (A)
Seiten: 496
Verlag: cbj
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟


Inhalt


In diesem einzigartigen Jugendbuch geht es um Frank Li, welcher in seiner Zeit vor dem College typische Highschooljugendprobleme durchlebt. So auch die Liebe, welche er zu Beginn in Britt findet und es am liebsten der ganzen Welt mitteilen wollen würde. Es gibt jedoch einen Haken. Denn Franks Eltern kommen aus Korea und wollen ihn deshalb auch nur mit einem koreanischen Mädchen, als Freundin sehen. Da kommt Frank die Idee zusammen mit Joy so zu tun, als ob die beiden ein Paar wären, damit sie sich heimlich mit ihren wahren Partnern treffen können. Allerdings hat Frank zu diesem Zeitpunkt noch nicht damit gerechnet, was noch alles auf ihn zukommen wird.

Meinung


Als erstes möchte ich mich bei dem Bloggerportal und dem cbj-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken. Frankly in Love, war für mich eines dieser besonderen Bücher, welche mir anfangs nicht so gut gefielen, mich aber mit jeder gelesenen Seite mehr und mehr verzaubern konnten. 

Was die Gestaltung des Buches angeht, so finde ich den grünen Buchschnitt und das Cover wundervoll. Der Titel, dessen Gestaltung mir am besten gefällt, da es so wirkt, als ob die Wörter „frankly“ und „love“ aus mehreren bunten Papierschichten bestehen, sagt bereits viel über den Inhalt von dem Buch aus.

Kommen wir nun zu einem meiner Kritikpunkte. „Frankly in Love“ konnte mich leider zu Beginn nicht sofort begeistern, weshalb ich auch ziemlich lange für das Lesen gebraucht habe. Das lag zum einen an dem Schreibstil, mit dem ich nicht sofort klargekommen bin, da ich ihn etwas seltsam fand und zum anderen an dem eher seichten Beginn der Geschichte. Bei dem Schreibstil könnte man natürlich rätseln, ob es nicht vielleicht an der Übersetzung lag, welche ihn so komisch wirken hat lassen und die englische Version möglicherweise besser ist. Aber je weiter ich schließlich gelesen habe, umso mehr habe ich mich an den Schreibstil gewöhnt und konnte das Buch genießen.

Wie bereits erwähnt, fand ich den Inhalt zu Beginn etwas seichte und leicht und habe mich daher auf eine normale Teenagerliebesgeschichte eingestellt. Aber auf keinen Fall, habe ich mit einer enorm tiefgründigen und auch sehr interessanten Geschichte eines Jugendlichen gerechnet, welche wichtige Themen, wie beispielsweise Rassismus, den Tod und die Liebe behandelt. Während des Lesens litt ich daher immer wieder mit Frank mit, oder freute mich für ihn, wenn er eine Erfahrung machte, die für sein Leben essenziell war. Ein Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat, war der kleine Einblick in die koreanische Kultur, wo sowohl die guten als auch die Schattenseiten vorgestellt wurden. Zum Ende hin konnte mich das Buch sogar zu Tränen rühren, was durchaus etwas bedeutet.

Mit Frank konnte ich mich im Laufe der Geschichte immer besser identifizieren, auch wenn ich erst Probleme damit hatte, da ich mit den meisten Teenagerproblemen nichts mehr anfangen konnte. Aber es geht in „Frankly in Love“ schließlich auch um das Erwachsenwerden und sich selbst finden, was Themen sind, welche über das Jugendalter hinausgehen. Frank empfand ich als einen sehr angenehmen und lustigen Protagonisten, welcher ebenfalls offen seine Gefühle zeigen konnte und mir dadurch sehr sympathisch wurde. Auch die Nebencharaktere, wie Q, Britt und Joy hatten einen sehr eigenen Charakter, welche man dadurch nach und nach ins Herz schließen musste, genauso wie Franks Eltern.

Somit konnte mich das Buch, trotz des holprigen Starts, sehr von sich überzeugen und ich kann euch „Frankly in Love“ total empfehlen, falls ihr ihr einen kleinen Einblick in die koreanische, aber auch amerikanische Kultur haben wollt und ein tolles Jugendbuch sucht, welches ebenfalls wichtige Themen anspricht.
Rezension: How To Love A Rockstar

Rezension: How To Love A Rockstar





Titel: How to Love a Rockstar
Autor: Keira Flanagan
Preis: € 4,99
Seiten: 352
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟


Inhalt


"Im Blitzlichtgewitter sieht die Welt auf einmal ganz anders aus"
Das muss auch Josy erfahren, deren Leben auf einmal Kopf steht, nachdem Cedric, der Leadsänger der Lonely Lions, Irlands angesagtester Band, sie vor laufenden Kameras geküsst hat. Nun denkt die ganze Welt, dass sie seine Freundin ist – eine Lüge, die Cedric gerne aufrechterhalten würde, denn er ist den Presserummel um sein Privat- und Liebesleben gründlich leid! Er will endlich Zeit haben, sich voll auf seine Musik zu konzentrieren. Nur so kann er vergessen, was er zurückgelassen hat, um dahin zu kommen, wo er jetzt ist. Also schlägt er Josy vor, noch eine Weile länger seine Freundin zu spielen. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr verschwimmen die Grenzen von Spiel und Wirklichkeit ...

Meinung


Zu allererst möchte ich mich bei dem lieben LYX-Team und der Bloggerjury für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken. Nachdem ich bisher noch kaum Rockstar-Romane gelesen habe, war ich umso gespannter auf How to Love a Rockstar. Bereits nach dem Lesen der Inhaltsangabe, war ich mehr als bereit das Buch zu beginnen. Leider hat mich das Buch jedoch ein wenig in Sachen Handlung und Charaktere enttäuscht, wobei mich die Idee der Geschichte selbst fesseln konnte.

Das Cover finde ich ziemlich passend für eine Rockstargeschichte, da es sofort einen Hinweis darauf gibt, dass es hier um Musik geht und ich es viel lieber habe, wenn darauf keine Menschen abgebildet sind. Auch die Farben harmonieren meiner Meinung nach sehr gut miteinander.

Was den Schreibstil von Keira Flanagan betrifft, so hat mir dieser gut gefallen, da man damit super schnell durch das Buch kommt und Lust bekommt weiterzulesen. Ich würde ihn daher als locker und leicht beschreiben. Ebenfalls die Idee von How to Love a Rockstar hat mir sehr zugesagt. Was jedoch die Umsetzung betrifft, so hat Keira ein paar Handlungen nicht immer genau ausgeführt, oder sie zu schnell abgetan, wodurch es mir ziemlich schwer fiel, mich mit den Charakteren zu identifizieren. Ich hätte mir hier gewünscht, dass ein paar der schönen Momente näher beschrieben worden wären, wodurch man dann auch eher die Verbindung zwischen Jolene und Cedric gespürt hätte.

Mit den Charakteren selbst bin ich leider nicht ganz warm geworden, da sie sich des Öfteren total widersprüchlich verhalten haben. Hier hat mich am allermeisten Jolenes beste Freundin Drew genervt, welche sich beinahe bis zum Ende der Geschichte unheimlich kindisch aufgeführt hat, wo ich mir teilweise schon dachte, wow und so jemand soll eine beste Freundin sein. Und genau deshalb kam mir die “Versöhnung“ von Jolene und Drew etwas zu abrupt und ziemlich wie ein Lückenfüller vor.
Jolene selbst wirkte auf mich zu Beginn, wie eine starke Frau, die genau weiß, was sie im Leben will und die auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, sich durchzusetzen. Allerdings wurde dieses Bild von ihr relativ schnell zerstört, denn wenn es um Cedric ging, hat sie sofort alle ihre Prinzipien über Bord geworfen und sich in ein naives und unsicheres Mädchen verwandelt.
Ebenfalls Cedric hat mir als Charakter nicht so gut gefallen, da er die meiste Zeit über total arrogant war und seine Handlungen sehr oft ziemlich überstürzt und klischeehaft waren. Erst gegen Ende bin ich mit ihm besser klargekommen, was einzig allein daran lag, dass er nicht die ganze Zeit den Kotzbrocken hat raushängen lassen.

Somit war How to Love a Rockstar leider mein bisheriges Flop-Buch in diesem Monat, wobei ich erneut dazusagen muss, dass mir die Idee der Story sehr gut gefallen hat und mir Keira Flanagans leichter Schreibstil, während meiner Prüfungszeit, sehr zugesagt hat, da ich dadurch das Buch innerhalb von 3 Tagen beenden konnte.
Rezension: Gemina

Rezension: Gemina





Titel: Gemina
Autor: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Preis: € 19,95 (D) € 20,60 (A)
Einband: Hardcover
Seiten: 672
Verlag: dtv
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟einhalb


Inhalt

Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. Aber keine Panik. Sie schaffen das. Hoffen sie jedenfalls.

Meinung

Nachdem ich nach Illuminae eine große Leere in mir hatte, musste ich direkt mit Gemina weitermachen, um diese Leere wieder zu füllen. Und auch wenn es von mir einen halben Stern abgezogen bekommen hat, war es erneut ein einzigartiges Leseerlebnis. 

Auch hier war der Schreibstil von Amie Kaufman und Jay Kristoff wieder einmal grandios, sodass man als Leser tatsächlich das Gefühl hatte, sich hier einen Film anzusehen. Von den 672 Seiten war gefühlt jede mit einer reichlichen Portion Spannung und Action versehen, wodurch man gar nicht anders konnte, als weiterlesen zu wollen.

Von der Aufmachung bin ich ebenfalls erneut total begeistert, da neben den aus dem ersten Band bekannten Dokumenten und Aufnahmeprotokollen, ebenfalls von Marie Lu angefertigte Illustrationen, dabei waren. Daher war das für mich, als Fan von Marie Lu, ein richtig tolles Extra.

Hanna und Nik als Protagonisten haben mir echt gut gefallen und machen Kady und Ezra ziemlich Konkurrenz, in der Kategorie Lieblingscharaktere. Das liegt vor allem daran, dass mich Hanna mit ihrem kämpferischen und ehrgeizigen Charakter und Nik mit seiner äußerst charmanten und gefühlvollen Art total von sich überzeugen konnten. 

Den halben Stern habe ich schlussendlich deshalb abgezogen, da mir Illuminae von der Story her einen Ticken besser gefallen hat. Aber nichtsdestotrotz ist Gemina ein unheimlich tolles Buch, welches ich euch absolut ans Herz legen kann.


Rezension: Forever Free

Rezension: Forever Free





Titel: Forever Free
Autor: Kara Atkin
Preis: € 12,90 (D) € 13,30 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 469
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟


Klappentext


Ihr größter Traum ist es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde 
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen, und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...

Meinung


Zuallererst möchte ich mich bei der lieben Kara Atkin noch einmal bedanken, da ich dank ihres Gewinnspiels Forever Free gewonnen habe und es daher schon vorab des Erscheinungstermins lesen durfte. Und ich kann euch bereits jetzt versichern, dass mich das Buch keinesfalls enttäuscht hat. 

Aber fangen wir zuerst einmal bei der Geschichte und dem Schreibstil von der lieben Kara an. Es handelt sich hierbei, wie es der Klappentext und das Cover bereits verrät, um eine College-New-Adult-Geschichte, welche ich ja unheimlich liebe und mit ebendiesen Geschichten kann man mich beinahe immer kriegen. Auch der Schreibstil hat mich total von sich überzeugen können und ich hatte des Öfteren sogar Mona Kasten Vibes, wodurch mir das Lesen total viel Spaß gemacht hat. Die Story an sich, war mit dem ganzen Collegesetting nichts Neues für mich, aber wie gesagt liebe ich Collegeliebesgeschichten, weshalb es genau das Richtige für mich war.

Was, oder eher gesagt, wer mich überrascht hat, war die Hauptprotagonistin Raelyn. Denn ihre Persönlichkeit habe ich bisher noch bei keiner anderen Protagonistin in vergleichbaren Büchern gesehen. Die meisten anderen weiblichen Protagonisten waren bisher immer sehr stark, selbstbewusst und wussten immer genau, was sie wollten. Raelyn jedoch war von Anfang an extrem schüchtern und unsicher, wo ich mein früheres Ich, das ein oder andere Mal wiedererkannt habe, auch wenn es bei mir nicht so extrem war. Und deshalb hat mir ihre Entwicklung auch so unheimlich gut gefallen. Hunter war mir als Protagonist richtig sympathisch, denn auch wenn es das ein oder andere Mal ein paar Probleme zwischen den beiden gab, mochte ich die Beziehung zwischen Raelyn und Hunter total gerne. 

Die einzige Kritik, die ich an der Handlung habe, ist, dass mir gegen Ende die Probleme etwas zu schnell abgetan wurden, obwohl ich finde, dass ebendiese mehr Redebedarf benötigt hätten. Ansonsten hat mir Forever Free unheimlich gut gefallen und ich bin jetzt schon richtig gespannt auf Forever Mine, wo es dann um Kate gehen wird und sie habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Also falls ihr Forever Free, genauso wie ich, geliebt habt, dann tragt euch den 30.10. in euren Kalender ein, denn da kommt Forever Mine raus.
Rezension: New Beginnings

Rezension: New Beginnings





Titel: New Beginnings
Autor: Lilly Lucas
Preis: € 12,99 (D) € 13,40 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 336
Verlag: Knaur
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟



Klappentext


Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, wo ihre Gastfamilie ein kleines Bed & Breakfast führt. Doch obwohl Lena als echtes Großstadtmädchen wenig mit Bergen anfangen kann, fühlt sie sich schnell wohl im Haushalt von Jack und Amy Cooper und deren kleinem Sohn Liam. Wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der „gefallene Held" und Bad Boy von Green Valley! Er musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Profikarriere beenden und wohnt nun eher unfreiwillig bei den Coopers, wo er seinen geballten Frust an Lena auslässt. Eines Tages liest ihm Lena ganz schön die Leviten. Von da an ist zwischen ihr und dem gut aussehenden Bad Boy irgendwie alles anders …

Meinung


Nachdem ich anfangs eher schwer in die Geschichte hineingekommen bin und zusätzlich mehrere schlechtere Rezensionen zu New Beginnings gelesen habe, waren meine Erwartungen dementsprechend niedriger, als bei manch anderen New Adult-Büchern. Was mich dann aber ziemlich überrascht hat, war, dass es mir von Seite zu Seite immer besser gefiel und ich regelrecht süchtig wurde.

Der Schreibstil von Lilly Lucas ist sehr locker und leicht, wodurch man auch super durch die Geschichte kommt. Was mir hier aber sehr gut gefallen hat, waren die kleinen Details, die sie eingebaut hat, seien es Serien oder generell die Erwähnung von Netflix. Ebendiese Details finde ich immer sehr hilfreich, um einen persönlichen Bezug zu dem Buch aufzubauen. 

Mit den Ryan hatte ich am Anfang ehrlicherweise ein paar Schwierigkeiten, da er mir unheimlich unsympathisch war und ich nicht verstehen konnte, wie man die ganze Zeit so schlecht gelaunt sein konnte. Das Problem hat sich aber mit voranschreitender Geschichte aufgelöst, da ich dann irgendwie doch ein bisschen verstehen konnte, mit was für Problemen er sich herumschlagen musste und man konnte Ryans positive Veränderung mitverfolgen. Mit Lena bin ich allerdings von Anfang an gut klargekommen und vor allem Will und Izzy mochte ich unheimlich gerne, weshalb ich schon ganz gespannt auf New Promises bin, wo sich hauptsächlich um die beiden geht.

Was die Atmosphäre des Buches angeht, so kann ich mich bei Lilly Lucas nur bedanken, so einen schönen fiktiven Ort, wie Green Valley geschaffen zu haben. Dort habe ich mich nämlich das ganze Buch über total wohl gefühlt und ich wünschte, dass ich selbst dort wohnen könnte.

Insgesamt konnte mich die lockere und leichte Geschichte von Lena und Ryan total von sich überzeugen und einzig und allein wegen der grandiosen Atmosphäre, empfehle ich denjenigen von euch, die Liebesgeschichten mögen, definitiv mal einen Blick auf New Beginnings zu werfen.



Rezension: Never Too Close

Rezension: Never Too Close





Titel: Never Too Close
Autor: Morgane Moncomble
Preis: € 12,90 (D) € 13,30 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 463
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟einhalb


Klappentext

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...
Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?

Meinung

Zu allererst muss ich anmerken, wie sehr mir das Cover von Never Too Close gefällt. Der LYX-Verlag leistet seit einiger Zeit eine echt grandiose Arbeit in Sachen Covergestaltung, was natürlich auch zahlreichen Lesern auffällt. Aufmerksam bin ich auf das Buch durch die Lesejury geworden. Da gab es im letzten Sommer nämlich eine Leserunde dazu und nachdem man sich dort so bewirbt, indem man einen Leseeindruck schreibt, muss man natürlich auch die Leseprobe gelesen haben. Und diese hat mich bereits auf den ersten Seiten total von sich überzeugen können.

Also, weshalb konnte mich die Leseprobe von sich überzeugen ? Einerseits aufgrund des unheimlich tollen und humorvollen Schreibstils von Morgane Moncomble und andererseits wegen den süß ausgearbeiteten Charakteren, auf die ich gleich noch genauer eingehen werde. Wie schon erwähnt mochte ich den Schreibstil richtig gerne, da man beim Lesen super schnell vorankommt und es einem immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Zudem schafft die Autorin, in Never Too Close, mit ihrem Schreibstil ein totales Wohlfühlbuch, wo man am liebsten auch sofort in diese kleine WG ziehen möchte.

Auch mit Violette und Loan habe ich mich super wohl gefühlt, da es meiner Meinung nach keine 0815-Charaktere sind. Denn Violette bezaubert den Leser mit ihrer etwas komischen und lustigen nutellaliebenden Art, während Loan sich mit seiner Einfühlsamkeit in das Herz des Lesers schleicht. Aber auch die Nebencharaktere, wie Zoé, Jason und Ethan haben mir unheimlich gut gefallen, weshalb ich jetzt auch schon total gespannt auf Never Too Late bin, worin schließlich um Zoés Geschichte erzählt wird.

Trotz alledem verliefen mir einige Handlungen etwas zu schnell und gegen Ende wurden, meiner Meinung nach, ein paar nebensächliche Aspekte ebenfalls relativ rasch geklärt, was mir etwas unrealistisch erschien. Aber nichtsdestotrotz war Never Too Close genau die Art Buch für mich, welche ich momentan brauche und liebe. Deshalb würde ich es jedem von euch empfehlen, der auf New Adult und liebenswerte Charaktere, wie Violette und Loan, steht.











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