Rezension: How To Love A Rockstar

Rezension: How To Love A Rockstar





Titel: How to Love a Rockstar
Autor: Keira Flanagan
Preis: € 4,99
Seiten: 352
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟


Inhalt


"Im Blitzlichtgewitter sieht die Welt auf einmal ganz anders aus"
Das muss auch Josy erfahren, deren Leben auf einmal Kopf steht, nachdem Cedric, der Leadsänger der Lonely Lions, Irlands angesagtester Band, sie vor laufenden Kameras geküsst hat. Nun denkt die ganze Welt, dass sie seine Freundin ist – eine Lüge, die Cedric gerne aufrechterhalten würde, denn er ist den Presserummel um sein Privat- und Liebesleben gründlich leid! Er will endlich Zeit haben, sich voll auf seine Musik zu konzentrieren. Nur so kann er vergessen, was er zurückgelassen hat, um dahin zu kommen, wo er jetzt ist. Also schlägt er Josy vor, noch eine Weile länger seine Freundin zu spielen. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr verschwimmen die Grenzen von Spiel und Wirklichkeit ...

Meinung


Zu allererst möchte ich mich bei dem lieben LYX-Team und der Bloggerjury für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken. Nachdem ich bisher noch kaum Rockstar-Romane gelesen habe, war ich umso gespannter auf How to Love a Rockstar. Bereits nach dem Lesen der Inhaltsangabe, war ich mehr als bereit das Buch zu beginnen. Leider hat mich das Buch jedoch ein wenig in Sachen Handlung und Charaktere enttäuscht, wobei mich die Idee der Geschichte selbst fesseln konnte.

Das Cover finde ich ziemlich passend für eine Rockstargeschichte, da es sofort einen Hinweis darauf gibt, dass es hier um Musik geht und ich es viel lieber habe, wenn darauf keine Menschen abgebildet sind. Auch die Farben harmonieren meiner Meinung nach sehr gut miteinander.

Was den Schreibstil von Keira Flanagan betrifft, so hat mir dieser gut gefallen, da man damit super schnell durch das Buch kommt und Lust bekommt weiterzulesen. Ich würde ihn daher als locker und leicht beschreiben. Ebenfalls die Idee von How to Love a Rockstar hat mir sehr zugesagt. Was jedoch die Umsetzung betrifft, so hat Keira ein paar Handlungen nicht immer genau ausgeführt, oder sie zu schnell abgetan, wodurch es mir ziemlich schwer fiel, mich mit den Charakteren zu identifizieren. Ich hätte mir hier gewünscht, dass ein paar der schönen Momente näher beschrieben worden wären, wodurch man dann auch eher die Verbindung zwischen Jolene und Cedric gespürt hätte.

Mit den Charakteren selbst bin ich leider nicht ganz warm geworden, da sie sich des Öfteren total widersprüchlich verhalten haben. Hier hat mich am allermeisten Jolenes beste Freundin Drew genervt, welche sich beinahe bis zum Ende der Geschichte unheimlich kindisch aufgeführt hat, wo ich mir teilweise schon dachte, wow und so jemand soll eine beste Freundin sein. Und genau deshalb kam mir die “Versöhnung“ von Jolene und Drew etwas zu abrupt und ziemlich wie ein Lückenfüller vor.
Jolene selbst wirkte auf mich zu Beginn, wie eine starke Frau, die genau weiß, was sie im Leben will und die auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, sich durchzusetzen. Allerdings wurde dieses Bild von ihr relativ schnell zerstört, denn wenn es um Cedric ging, hat sie sofort alle ihre Prinzipien über Bord geworfen und sich in ein naives und unsicheres Mädchen verwandelt.
Ebenfalls Cedric hat mir als Charakter nicht so gut gefallen, da er die meiste Zeit über total arrogant war und seine Handlungen sehr oft ziemlich überstürzt und klischeehaft waren. Erst gegen Ende bin ich mit ihm besser klargekommen, was einzig allein daran lag, dass er nicht die ganze Zeit den Kotzbrocken hat raushängen lassen.

Somit war How to Love a Rockstar leider mein bisheriges Flop-Buch in diesem Monat, wobei ich erneut dazusagen muss, dass mir die Idee der Story sehr gut gefallen hat und mir Keira Flanagans leichter Schreibstil, während meiner Prüfungszeit, sehr zugesagt hat, da ich dadurch das Buch innerhalb von 3 Tagen beenden konnte.
Rezension: Gemina

Rezension: Gemina





Titel: Gemina
Autor: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Preis: € 19,95 (D) € 20,60 (A)
Einband: Hardcover
Seiten: 672
Verlag: dtv
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟einhalb


Inhalt

Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. Aber keine Panik. Sie schaffen das. Hoffen sie jedenfalls.

Meinung

Nachdem ich nach Illuminae eine große Leere in mir hatte, musste ich direkt mit Gemina weitermachen, um diese Leere wieder zu füllen. Und auch wenn es von mir einen halben Stern abgezogen bekommen hat, war es erneut ein einzigartiges Leseerlebnis. 

Auch hier war der Schreibstil von Amie Kaufman und Jay Kristoff wieder einmal grandios, sodass man als Leser tatsächlich das Gefühl hatte, sich hier einen Film anzusehen. Von den 672 Seiten war gefühlt jede mit einer reichlichen Portion Spannung und Action versehen, wodurch man gar nicht anders konnte, als weiterlesen zu wollen.

Von der Aufmachung bin ich ebenfalls erneut total begeistert, da neben den aus dem ersten Band bekannten Dokumenten und Aufnahmeprotokollen, ebenfalls von Marie Lu angefertigte Illustrationen, dabei waren. Daher war das für mich, als Fan von Marie Lu, ein richtig tolles Extra.

Hanna und Nik als Protagonisten haben mir echt gut gefallen und machen Kady und Ezra ziemlich Konkurrenz, in der Kategorie Lieblingscharaktere. Das liegt vor allem daran, dass mich Hanna mit ihrem kämpferischen und ehrgeizigen Charakter und Nik mit seiner äußerst charmanten und gefühlvollen Art total von sich überzeugen konnten. 

Den halben Stern habe ich schlussendlich deshalb abgezogen, da mir Illuminae von der Story her einen Ticken besser gefallen hat. Aber nichtsdestotrotz ist Gemina ein unheimlich tolles Buch, welches ich euch absolut ans Herz legen kann.


Rezension: Forever Free

Rezension: Forever Free





Titel: Forever Free
Autor: Kara Atkin
Preis: € 12,90 (D) € 13,30 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 469
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟


Klappentext


Ihr größter Traum ist es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde 
Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen, und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...

Meinung


Zuallererst möchte ich mich bei der lieben Kara Atkin noch einmal bedanken, da ich dank ihres Gewinnspiels Forever Free gewonnen habe und es daher schon vorab des Erscheinungstermins lesen durfte. Und ich kann euch bereits jetzt versichern, dass mich das Buch keinesfalls enttäuscht hat. 

Aber fangen wir zuerst einmal bei der Geschichte und dem Schreibstil von der lieben Kara an. Es handelt sich hierbei, wie es der Klappentext und das Cover bereits verrät, um eine College-New-Adult-Geschichte, welche ich ja unheimlich liebe und mit ebendiesen Geschichten kann man mich beinahe immer kriegen. Auch der Schreibstil hat mich total von sich überzeugen können und ich hatte des Öfteren sogar Mona Kasten Vibes, wodurch mir das Lesen total viel Spaß gemacht hat. Die Story an sich, war mit dem ganzen Collegesetting nichts Neues für mich, aber wie gesagt liebe ich Collegeliebesgeschichten, weshalb es genau das Richtige für mich war.

Was, oder eher gesagt, wer mich überrascht hat, war die Hauptprotagonistin Raelyn. Denn ihre Persönlichkeit habe ich bisher noch bei keiner anderen Protagonistin in vergleichbaren Büchern gesehen. Die meisten anderen weiblichen Protagonisten waren bisher immer sehr stark, selbstbewusst und wussten immer genau, was sie wollten. Raelyn jedoch war von Anfang an extrem schüchtern und unsicher, wo ich mein früheres Ich, das ein oder andere Mal wiedererkannt habe, auch wenn es bei mir nicht so extrem war. Und deshalb hat mir ihre Entwicklung auch so unheimlich gut gefallen. Hunter war mir als Protagonist richtig sympathisch, denn auch wenn es das ein oder andere Mal ein paar Probleme zwischen den beiden gab, mochte ich die Beziehung zwischen Raelyn und Hunter total gerne. 

Die einzige Kritik, die ich an der Handlung habe, ist, dass mir gegen Ende die Probleme etwas zu schnell abgetan wurden, obwohl ich finde, dass ebendiese mehr Redebedarf benötigt hätten. Ansonsten hat mir Forever Free unheimlich gut gefallen und ich bin jetzt schon richtig gespannt auf Forever Mine, wo es dann um Kate gehen wird und sie habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Also falls ihr Forever Free, genauso wie ich, geliebt habt, dann tragt euch den 30.10. in euren Kalender ein, denn da kommt Forever Mine raus.
Rezension: New Beginnings

Rezension: New Beginnings





Titel: New Beginnings
Autor: Lilly Lucas
Preis: € 12,99 (D) € 13,40 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 336
Verlag: Knaur
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟



Klappentext


Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, wo ihre Gastfamilie ein kleines Bed & Breakfast führt. Doch obwohl Lena als echtes Großstadtmädchen wenig mit Bergen anfangen kann, fühlt sie sich schnell wohl im Haushalt von Jack und Amy Cooper und deren kleinem Sohn Liam. Wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der „gefallene Held" und Bad Boy von Green Valley! Er musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Profikarriere beenden und wohnt nun eher unfreiwillig bei den Coopers, wo er seinen geballten Frust an Lena auslässt. Eines Tages liest ihm Lena ganz schön die Leviten. Von da an ist zwischen ihr und dem gut aussehenden Bad Boy irgendwie alles anders …

Meinung


Nachdem ich anfangs eher schwer in die Geschichte hineingekommen bin und zusätzlich mehrere schlechtere Rezensionen zu New Beginnings gelesen habe, waren meine Erwartungen dementsprechend niedriger, als bei manch anderen New Adult-Büchern. Was mich dann aber ziemlich überrascht hat, war, dass es mir von Seite zu Seite immer besser gefiel und ich regelrecht süchtig wurde.

Der Schreibstil von Lilly Lucas ist sehr locker und leicht, wodurch man auch super durch die Geschichte kommt. Was mir hier aber sehr gut gefallen hat, waren die kleinen Details, die sie eingebaut hat, seien es Serien oder generell die Erwähnung von Netflix. Ebendiese Details finde ich immer sehr hilfreich, um einen persönlichen Bezug zu dem Buch aufzubauen. 

Mit den Ryan hatte ich am Anfang ehrlicherweise ein paar Schwierigkeiten, da er mir unheimlich unsympathisch war und ich nicht verstehen konnte, wie man die ganze Zeit so schlecht gelaunt sein konnte. Das Problem hat sich aber mit voranschreitender Geschichte aufgelöst, da ich dann irgendwie doch ein bisschen verstehen konnte, mit was für Problemen er sich herumschlagen musste und man konnte Ryans positive Veränderung mitverfolgen. Mit Lena bin ich allerdings von Anfang an gut klargekommen und vor allem Will und Izzy mochte ich unheimlich gerne, weshalb ich schon ganz gespannt auf New Promises bin, wo sich hauptsächlich um die beiden geht.

Was die Atmosphäre des Buches angeht, so kann ich mich bei Lilly Lucas nur bedanken, so einen schönen fiktiven Ort, wie Green Valley geschaffen zu haben. Dort habe ich mich nämlich das ganze Buch über total wohl gefühlt und ich wünschte, dass ich selbst dort wohnen könnte.

Insgesamt konnte mich die lockere und leichte Geschichte von Lena und Ryan total von sich überzeugen und einzig und allein wegen der grandiosen Atmosphäre, empfehle ich denjenigen von euch, die Liebesgeschichten mögen, definitiv mal einen Blick auf New Beginnings zu werfen.



Rezension: Never Too Close

Rezension: Never Too Close





Titel: Never Too Close
Autor: Morgane Moncomble
Preis: € 12,90 (D) € 13,30 (A)
Einband: Paperback
Seiten: 463
Verlag: LYX
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟einhalb


Klappentext

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...
Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?

Meinung

Zu allererst muss ich anmerken, wie sehr mir das Cover von Never Too Close gefällt. Der LYX-Verlag leistet seit einiger Zeit eine echt grandiose Arbeit in Sachen Covergestaltung, was natürlich auch zahlreichen Lesern auffällt. Aufmerksam bin ich auf das Buch durch die Lesejury geworden. Da gab es im letzten Sommer nämlich eine Leserunde dazu und nachdem man sich dort so bewirbt, indem man einen Leseeindruck schreibt, muss man natürlich auch die Leseprobe gelesen haben. Und diese hat mich bereits auf den ersten Seiten total von sich überzeugen können.

Also, weshalb konnte mich die Leseprobe von sich überzeugen ? Einerseits aufgrund des unheimlich tollen und humorvollen Schreibstils von Morgane Moncomble und andererseits wegen den süß ausgearbeiteten Charakteren, auf die ich gleich noch genauer eingehen werde. Wie schon erwähnt mochte ich den Schreibstil richtig gerne, da man beim Lesen super schnell vorankommt und es einem immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Zudem schafft die Autorin, in Never Too Close, mit ihrem Schreibstil ein totales Wohlfühlbuch, wo man am liebsten auch sofort in diese kleine WG ziehen möchte.

Auch mit Violette und Loan habe ich mich super wohl gefühlt, da es meiner Meinung nach keine 0815-Charaktere sind. Denn Violette bezaubert den Leser mit ihrer etwas komischen und lustigen nutellaliebenden Art, während Loan sich mit seiner Einfühlsamkeit in das Herz des Lesers schleicht. Aber auch die Nebencharaktere, wie Zoé, Jason und Ethan haben mir unheimlich gut gefallen, weshalb ich jetzt auch schon total gespannt auf Never Too Late bin, worin schließlich um Zoés Geschichte erzählt wird.

Trotz alledem verliefen mir einige Handlungen etwas zu schnell und gegen Ende wurden, meiner Meinung nach, ein paar nebensächliche Aspekte ebenfalls relativ rasch geklärt, was mir etwas unrealistisch erschien. Aber nichtsdestotrotz war Never Too Close genau die Art Buch für mich, welche ich momentan brauche und liebe. Deshalb würde ich es jedem von euch empfehlen, der auf New Adult und liebenswerte Charaktere, wie Violette und Loan, steht.











Rezension: Illuminae

Rezension: Illuminae





Titel: Illuminae
Autor: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Preis: € 19,95 (D) € 20,60 (A)
Einband: Hardcover
Seiten: 608
Verlag: dtv
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟🌟🌟




Klappentext

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.


Meinung

Über dieses Buch muss man meiner Meinung nach eine Rezension schreiben, denn ich kann euch vorab schon sagen, dass es mich regelrecht umgehauen hat. Es ging sogar so weit, dass ich direkt nach dem Beenden des Buches erst einmal kein anderes Buch lesen wollte bzw. lesen konnte. Und somit wurde Illuminae zu einem meiner Jahreshighlights. Wenn nicht sogar zu einem Lieblingsbuch, da mich schon sehr sehr lange kein Buch mehr so überzeugen konnte. Und welch eine Überraschung, war Gemina das einzige Buch, was ich nach Illuminae begonnen habe und zur Zeit gespannt lese.

Von Amie Kaufman und/oder Jay Kristoff habe ich vor Illuminae noch kein einziges Buch gelesen, aber ich plane es definitiv zu ändern, weshalb Nevernight bereits auf meinem Kindle auf mich wartet. Der Schreibstil der beiden Autoren war einfach grandios, wo aber auch die Aufbereitung des Buches gut dazu beigetragen hat, auf welche ich gleich noch genauer eingehen werde. Mit jeder Seite, die verstrich, wollte man immer mehr lesen, weil Jay Kristoff und Amie Kaufman es geschafft haben, dass das ganze Buch durch und durch spannend und man während des Lesens der Geschichte regelrecht gefesselt war. Der herrliche Sarkasmus und die doch ein wenig vorhandene Brutalität haben sich wunderbar ergänzt, was aber keines Falls bedeutet, dass Emotionen außen vor gelassen wurden. 

Von der bereits vorher genannten Aufmachung des Buches bin ich total begeistert. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, welches keinen wirklichen Fließtext hatte und mich trotzdem so dermaßen von sich überzeugen konnte. Aber um euch nichts vorwegzunehmen, kann ich nur sagen, dass ihr selbst sehen solltet, was ich mit der besonderen Aufmachung meine.

Kady und Ezra gehören seit Illuminae zu meinen absoluten Lieblingscharakteren. Meiner Meinung nach wurden die Charaktere so gut ausgearbeitet, dass ich mir wünschte die beiden wären nicht nur fiktiv. An Kady mag ich besonders, dass sie anfangs vielleicht klein und zierlich wirkt und man sie dadurch unterschätzen könnte, aber wenn sie einmal loslegt, dann so richtig. Und Ezra gefällt mir sehr gut, da er meiner Meinung nach sehr offen mit seinen Gefühlen umgeht und versucht bis zuletzt tapfer durchzuhalten.

Also ihr seht schon. Ich bin total verliebt in Illuminae und hoffe, dass das bei Gemina und Obsidio auch der Fall sein wird. Leider hat der dtv-Verlag letztes Jahr verkündet, dass er zur Zeit nicht plant, Obsidio zu übersetzen, da es zu wenig Nachfrage bei Illuminae und Gemina gab, was ich soooo schade finde, da beide total gute Bücher sind, die ich wirklich jedem ans Herz legen kann und möchte. Und somit hoffe ich, dass ihr euch die Bücher zumindest einmal anseht und wenn nicht auf deutsch dann auf englisch.










Rezension: Backstage - Bühne frei für Daisy

Rezension: Backstage - Bühne frei für Daisy





Titel: Backstage - Bühne frei für Daisy
Autor: Rebekah L. Purdy
Preis: € 10,00 (D) € 10,30 (A)
Einband: Taschenbuch
Seiten: 368
Verlag: cbt
Meine Bewertung: 🌟🌟🌟einhalb



Inhalt

In dem dritten Band der Backstage-Reihe geht es nicht um eine typische Liebesgeschichte, denn Daisy will sich an Trevin Jacobs - einem Mitglied der super berühmten Boyband Seconds to Juliet - rächen. Dieser hat sie nämlich an einem sehr besonderen Tag abblitzen lassen, indem er nicht als Date zu ihrem Homecoming-Ball erschienen ist. Als dieser sie auf der Tournee jedoch nicht mal erkennt, ist für Daisy klar, dass sie ihren Racheplan strikt durchziehen wird. Aber auch Trevin verfolgt ein Ziel. Er schließt eine Wette mit Ryder ab, dass Daisy sich bis zum Ende des Sommers in ihn verlieben wird. Allerdings könnte dies viel schwieriger werden als gedacht, da Daisy absolut kein Interesse hat.

Meinung

Nachdem ich mir in einer Buchhandlung den Klappentext von Backstage durchgelesen habe und mir dieser danach nicht mehr aus dem Kopf ging, war ich sehr erfreut darüber, als mir das Bloggerportal ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat. Außerdem wollte ich schon seit längerer Zeit ein Buch über  eine Band, gemischt mit einer Liebesgeschichte lesen, weshalb es genau zum richtigen Zeitpunkt ankam. 

Bei der Backstage-Reihe wird jeder Band von einer anderen Autorin geschrieben und somit hat jedes Bandmitglied und Mädchen einen von der jeweiligen Autorin ausgewählten Charakter, was ich eigentlich ziemlich gut finde. 
Rebekah L. Purdys leichter und süßer, aber doch spannender Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, da man als Leser unbedingt weiterlesen wollte, um zu erfahren wie die Geschichte von Trevin und Daisy endet. Allerdings denke ich, dass mir der Schreibstil noch viel besser gefallen hätte, wenn ich so um die 14 Jahre alt gewesen wäre, da ich mittlerweile doch ein paar anspruchsvollere Bücher lese.

Die Geschichte an sich war für mich ein leichtes, lockeres Sommerbuch für Zwischendurch, welches aber durchaus an ein paar Stellen sehr emotional war. Außerdem hat die Geschichte es geschafft, dass ich aus der Welt von meinem vorherigen Buch (Rebellion) wieder herausgekommen bin und wieder Lust auf andere Bücher hatte. Und ich bin überzeugt davon, dass es für jüngere Leser im Sommer ein sehr gutes Buch ist.

Die Charaktere waren mir alle ein bisschen zu oberflächlich und wenn es tiefgründiger wurde, ging mir die Erklärung zu schnell, vor allem bei Daisys Problemen. Allerdings bin ich das von vielen Jugendbüchern gewohnt und man hat, wenn man jünger ist, noch ganz andere Probleme, als eine erwachsene Person. Dennoch fand ich Daisy und Trevin sehr sympathisch und besonders Letzteren mag ich bisher am meisten von der Boyband, da er mir sehr nett und liebenswert vorkam.

Zusammengefasst würde ich das Buch jedem jüngeren Leser, der zusätzlich sehr an Boybands und Liebesgeschichten interessiert ist, für den Sommer empfehlen. Allerdings können ebenfalls erwachsene Personen die Reihe lesen, aber dann wäre es eher eine gemütliche Reihe für Zwischendurch.


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